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22.10.2007 - Microsoft lenkt im Streit mit EU-Kommission ein

Microsoft-Schriftzug
Brüssel (AFP) -
Im Streit
mit der EU-Kommission hat der US-Softwarekonzern Microsoft
eingelenkt: Das Unternehmen will künftig die
technischen Informationen seiner Programme für
Konkurrenten zu angemessenen und nicht diskriminierenden
Konditionen offenlegen. Das teilte die EU-Kommission in
Brüssel mit. Andere Entwickler von Anwenderprogrammen,
die auf Rechnern mit Betriebssystemen von Microsoft laufen,
bekämen gegen Zahlung einer einmaligen Abgabe von
10.000 Euro sämtliche notwendigen
Programminformationen. Für die weltweiten
Patentlizenzen für Wettbewerber senke Microsoft zudem
die Lizenzgebühren auf nur noch sieben Prozent der
ursprünglich verlangten Summe.Das Europäische Gericht erster Instanz hatte vor wenigen Wochen geurteilt, dass Microsoft den Wettbewerbern Informationen vorenthalte, die sie für die Entwicklung von Programmen brauchen, die auf Rechnern mit Microsoft-Betriebssystemen arbeiten. Die Richter wiesen dabei konkret eine Klage des Konzerns gegen die EU-Kommission ab. Die Klage war gegen eine von der Brüsseler Behörde verhängte Geldbuße von knapp 500 Millionen Euro gerichtet.
(22.10.2007 / Quelle: © 2007 AFP)