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19.09.2007 - T-Mobile verkauft iPhone in Deutschland exklusiv

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Jobs in Berlin
Berlin (AFP) - Apple-Fans in Deutschland werden das Musikhandy iPhone nur bei T-Mobile kaufen können. Das iPhone werde ab dem 9. November zum Preis von 399 Euro bei der Telekom-Tochter erhältlich sein, teilten die Deutsche Telekom und Apple in Berlin mit. In den USA kostet das Musikhandy nach einer Preissenkung zur Zeit umgerechnet knapp 300 Euro. Zu welchem Tarif sich Kunden beim Kauf eines iPhone zudem vertraglich an den Anbieter binden müssen, ließ T-Mobile-Vorstandsmitglied Hamid Akhavan offen.

Trotz des höheren Preises wird das iPhone in der gleichen Version wie in den USA auf den Markt kommen und demnach auch keinen Internetzugang über das schnelle UMTS-Netz ermöglichen. Der Zugang zum Internet soll über WLAN-Hotspots der Telekom sowie den langsameren Mobilfunk-Datenübertragungsstandard Edge erfolgen. Apple-Chef Steve Jobs sagte in Berlin zur Erklärung, ein UMTS-Modul hätte die Akku-Lebensdauer des iPhone deutlich verringert. Die Telekom habe den Zuschlag für das iPhone auch deshalb erhalten, weil das Unternehmen mit insgesamt 20.000 Zugangspunkten weltweit der größte Hotspot-Provider sei.

Telekom-Chef René Obermann präsentierte den iPhone-Vertrag zusammen mit Apple-Chef Jobs in der Berliner Telekom-Niederlassung. Das iPhone gilt als wichtiger Baustein in der Strategie der Deutschen Telekom, auch für junge Leute wieder attraktiver zu werden.

Laut Tarifexperte Martin Müller vom Online-Portal Teltarif ist ein Zweijahresvertrag bei T-Mobile mit erheblichen Folgekosten pro Monat Pflicht beim Kauf eines iPhone. Kaufpreis und Mindestnutzungskosten über 24 Monate addierten sich so für iPhone-Kunden auf mindestens 1000 Euro.

Presseberichten zufolge soll T-Mobile auch für Österreich, die Niederlande, Ungarn und Kroatien den Zuschlag für den Verkauf des iPhone bekommen. Dazu sagte Akhavan lediglich, es bestehe die "Möglichkeit", das Apple-Gerät auch in anderen Ländern zu vertreiben.

Wie der Vertrag zwischen Apple und T-Mobile genau aussieht, sagte Akhavan nicht. Presseberichten zufolge muss die Telekom-Tochter mindestens ein Zehntel der mit den iPhone-Kunden erzielten Umsätze an Apple abtreten.

(19.09.2007 / Quelle: © 2007 AFP)