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17.09.2007 - Drei Verletzte bei Explosion von Nokia-Akku in Indien

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Kalkutta (AFP) - Bei der Explosion eines Nokia-Handy-Akkus sind in Indien drei Menschen leicht verletzt worden. Das Mobiltelefon sei gerade geladen worden, als der Akku detonierte, teilte die Polizei in der ostindischen Region Kalkutta am Montag mit. Es handele sich um eine Batterie der Serie BL-5C, die der finnische Konzern im vergangenen Monat wegen der Gefahr der Überhitzung zurückgerufen hatte. Die Verletzten reichten nach dem Vorfall eine Klage gegen den Verkäufer des Handys ein. Eines der Opfer erklärte, der Verkäufer habe ihm zugesichert, dass das Handy keine der defekten Batterien enthalte.

Nokia teilte mit, der Konzern werde nach dem Vorfall in Indien eine Untersuchung einleiten. Der weltgrößte Handyhersteller hatte vor rund einem Monat etwa 46 Millionen Akkus wegen Überhitzungsgefahr zurückgerufen, nachdem sich in rund hundert Fällen die Akkus beim Aufladen erhitzt hatten. Die Akkus sind in den meisten weltweit verkauften Nokia-Mobiltelefonen eingebaut.

(17.09.2007 / Quelle: © 2007 AFP)