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14.09.2007 - Verbraucherschützer starten Umfrage zu Bezahlfallen im Internet

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München (AFP) - Verbraucherschützer machen mobil gegen Abzocke auf vermeintlichen Gratisseiten im Internet: Die Verbraucherzentralen der Länder starteten nach eigenen Angaben am Freitag eine gemeinsame Web-Umfrage zu Erfahrungen von Internet-Nutzern mit fragwürdigen Abo-Angeboten, bei denen nicht klar auf die Kosten hingewiesen wird. Hintergrund ist die Zunahme vermeintlich kostenloser Offerten, die sich später als Bezahlfalle entpuppen. Die Surfer erhalten dann Rechnungen mit der Behauptung, sie hätten einen Vertrag abgeschlossen - beispielweise über die Lieferung von Küchenrezepten oder Gartentipps.

"In den meisten Fällen ist gar kein gültiger Vertrag zustande gekommen", betonte der bayerische Verbraucherschützer Markus Saller in München. Mit der Umfrage auf ihren Internetseiten wollen die Verbraucherzentralen nun bis zum 26. Oktober Informationen sammeln, welche Erfahrungen Verbraucher konkret mit den fragwürdigen Geschäftspraktiken gemacht haben, wie viele von ihnen die Rechnungen tatsächlich bezahlen und wie viele Minderjährige betroffen sind. Die Aktion soll die Forderungen der Verbraucherzentralen nach einem besseren gesetzlichen Schutz der Internet-Nutzer untermauern.

(14.09.2007 / Quelle: © 2007 AFP)