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12.09.2007 - Kooperation mit Justizbehörden belastet Telekommunikationsbranche
In einer Umfrage unter seinen fast 60 Mitgliedsunternehmen hat der Verband nach eigenen Angaben einen erheblich höheren Bedarf für die Ermittlung und Speicherung der Telefondaten festgestellt. So müssen die Anbieter für die Einrichtung der Systeme zur Erfassung der Telefondaten und deren Übermittlung an die Strafverfolgungsbehörden durchschnittlich mit 60 Euro rechnen. Die Einrichtung eines sogenannten Zielwahlsuchlaufs um die von einer überwachten Person gewählten Rufnummern zu recherchieren und weiterzugeben kostet demnach 70 Euro. Außerdem sei die Zahl der staatlich angeordneten Überwachungsmaßnahmen im vergangenen Jahr auf 40.000 gestiegen. Der VATM drängt deshalb auf eine "zeitnahe und an den tatsächlichen Kosten orientierte" Neuregelung.
(12.09.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



