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31.08.2007 - Große Mehrheit der Bundesbürger von illegalen Werbeanrufen genervt
Verträge, die Kunden bei illegalen Werbeanrufen untergeschoben würden, dürften ohne schriftliche Bestätigung nicht wirksam sein, forderte vzbv-Chef Gerd Billen. "Gesetzesverstöße dürfen nicht länger belohnt werden." Die Sanktionen könnten bei der anstehenden Reform des Wettbewerbsrechts umgesetzt werden, erklärte er. Die von der Bundesregierung geplanten Bußgelder reichten nicht.
Obwohl ungebetene Werbeanrufe illegal seien, sei ein Großteil der bei diesen Telefonaten geschlossenen Verträge paradoxerweise wirksam, monierte Billen. Dass Verträge, die auf diese Weise zustande kommen, nicht oder nur nach schriftlicher Bestätigung in Kraft treten, würden der Umfrage zufolge 98 Prozent befürworten. "Um den schwarzen Schafen unter den Call-Centern das Geschäft zu verderben, sind saftige Geldbußen bis zu 50.000 Euro nötig", forderte Grünen-Vize Bärbel Höhn. "Nur wenn sich illegale Werbeanrufe nicht mehr auszahlen, wird der alltägliche Telefonwerbungsterror ein Ende nehmen."
(31.08.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



