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31.08.2007 - Mehr Tarifansagen und neue Regeln für 0900-Nummern
TARIFANSAGE: Informationsdienste wie die Telefonauskunft müssen die Kosten nicht mehr nur in der Werbung nennen, sondern ab zwei Euro pro Minute am Gesprächsanfang nochmals ansagen. Das gilt auch, wenn das Gespräch weitervermittelt wird sowie für Dienste, die mit 118 und 012 anfangen. Bei 0137-Nummern, die für Gewinnspiele und Televotings genutzt werden, erfährt der Anrufer den Preis erst am Ende des Gesprächs. Hält der Anbieter die neuen Regeln zur Preisauskunft nicht ein, muss der Kunde die Verbindung nicht zahlen. Er muss allerdings beweisen, dass die Ansage nicht erfolgte. Bei Hotlines, die mit 0180 beginnen, ändert sich nichts, sie kosten maximal 20 Cent pro Minute aus dem Telekom-Festnetz. Hier wird weiter nur in der Werbung der Minutenpreis genannt.
SMS-INFORMATIONSDIENSTE: Für so genannte Premium-SMS wie Klingeltöne, Sportnachrichten, Wetter- oder Stau-Infos gelten künftig ähnlich strenge Regeln wie für die Telefonauskunft. Kostet der Dienst mehr als zwei Euro, erhält der Kunde zunächst eine Textnachricht mit dem Preis. Erst wenn er sie bestätigt, erhält er die kostenpflichtige SMS. Verbraucher sollen bei Abos zudem eine kostenlose Informations-SMS anfordern können, wenn ein monatlicher Betrag von 20 Euro erreicht wird. Die Abos für Klingeltöne, Spiele und Co. können zudem nach höchstens einem Monat mit einer Frist von einer Woche gekündigt werden.
0900-ER NUMMERN: Börsen-, Wahrsager-, Anwalts- oder Erotik-Dienste über 0900-er Nummern können künftig noch teurer werden. Statt bisher zwei Euro erhöht sich die Obergrenze auf drei Euro pro Minute, wobei die Verbindung nach einer Stunde automatisch getrennt wird. Wird nicht nach Minuten abgerechnet, darf der angebotene Service maximal 30 Euro kosten.
(31.08.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



