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23.08.2007 - Boris Becker muss 114.000 Euro für Sportgate-Pleite zahlen
In einem ersten Prozess war Becker nur zur Zahlung von 5708,80 Euro verurteilt worden. Dieses Urteil hatte der Bundesgerichtshof aber kassiert und eine neue Festsetzung der Schuld Beckers gefordert.
Die Sportgate AG war im Sommer 2000 mit der Unterstützung von viel Prominenz an den Start gegangen, um für den Breitensport ein Internetangebot zu schaffen. Der Deutsche Sport Bund gehörte zu den Partnern, Pixelpark-Chef Paulus Neef ließ das Unternehmen entwickeln. In einem Washingtoner Hotel verpflichtete sich Becker schriftlich gegenüber Neef, mit den später vom Insolvenzverwalter geforderten 1,5 Millionen Euro für den Fall einer Pleite einzustehen. Nach Auffassung des OLG ist diese Verpflichtung jedoch hinfällig, weil sich die Gesellschafter im November 2000 auf eine Vereinbarung geeinigt hatten, die sämtliche vorherigen Absprachen aufhob.
Die jetzt vom Gericht ermittelten 114.000 Euro Schuld ergeben sich durch die persönlichen Anteile Beckers an Sportgate sowie die Anteile der Boris Becker AG, für die er ebenfalls zahlen muss.
(23.08.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



