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18.07.2007 - EU-Kommission billigt Millionen-Hilfe für Chipwerk Dresden

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AMD-Mitarbeiter in Dresden
Brüssel (AFP) - Die EU-Kommission hat erneut eine Millionen-Hilfe für die Computerchip-Produktion in Dresden bewilligt. Der Staat darf ein Werk des US-Halbleiterherstellers Advanced Micro Devices (AMD) mit 262 Millionen Euro fördern, wie EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes erklärte. Dadurch würden 565 Arbeitsplätze in einem strukturschwachen Gebiet geschaffen und ein "umfangreiches Investitionsvorhaben im Hochtechnologiesektor" gesichert, betonte Kroes. AMD beschäftigt in Sachsen rund 3000 Menschen.

AMD will eines seiner beiden Mikroprozessor-Werke in Dresden für insgesamt 2,2 Milliarden Euro erweitern und umbauen. Die dafür vorgesehenen Staatshilfen stehen laut Kroes mit EU-Regeln im Einklang. In strukturschwachen Gebieten sind solche eigentlich verbotenen Subventionen unter Auflagen zulässig. In den vergangenen Jahren hatte Brüssel mehrfach öffentliche Hilfen für den Chipstandort Dresden bewilligt.

Die AMD-Werke Dresden gelten als eine der größten wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten in Ostdeutschland. Aufbauend auf der Chip-Industrie der DDR entstand dort ein wichtiger Standort der Halbleiter-Fertigung. Neben AMD siedelte sich auch Infineon im "Saxony Valley" an.

(18.07.2007 / Quelle: © 2007 AFP)