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28.06.2007 - Telekom-Beschäftigte stimmen über Tarif-Einigung ab

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Demonstrierende Telekom-Mitarbeiter
Bonn (AFP) - Gut eine Woche nach der Einigung über die Auslagerung von 50.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom hat die Gewerkschaft Verdi mit der Urabstimmung über den Kompromiss begonnen. Rund 22.000 Gewerkschaftsmitglieder sind aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. An der Basis hatten sich nach der Tarifeinigung viele Beschäftigte unzufrieden gezeigt. Verdi will am Freitagabend bekanntgeben, ob die mindestens erforderliche Zustimmung von 25 Prozent erreicht wurde.

Konzern und Gewerkschaft hatten sich darauf geeinigt, dass die Service-Mitarbeiter der Telekom ab dem 1. Juli für weniger Geld vier Wochenstunden länger arbeiten und ihre Gehälter schrittweise um 6,5 Prozent gekürzt werden. Bis Ende 2010 federt die Telekom diesen Einkommensausfall aber ab. Zudem garantiert das Unternehmen die Arbeitsplätze bis 2012. Der Einigung war ein sechswöchiger Streik vorausgegangen. Die Große Tarifkommission von Verdi stimmte dem Kompromiss bereits zu.

Kunden der Telekom müssen einem Unternehmenssprecher zufolge noch fast zwei Monate lang mit Beeinträchtigungen rechnen. Je nach Region müssen die Kunden zwischen vier und acht Wochen auf Techniker warten, um Anschlüsse einrichten oder Störungen beheben zu lassen. Dagegen ist die Erreichbarkeit der Call Center demnach schon wieder gut.

(28.06.2007 / Quelle: © 2007 AFP)