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27.06.2007 - Deutsche bei privaten Online-Verkäufen EU-weit an der Spitze
Die Zahl der privaten Internet-Händler in Deutschland stieg demnach von neun Millionen im Jahr 2004 auf zwölf Millionen im vergangenen Jahr. Für 2007 rechnet der Verband mit mindestens 13 Millionen privaten Online-Verkäufern.
Angesichts der zunehmenden Beliebtheit von Internet-Auktionen und Online-Kleinanzeigen wies der Verband auf rechtliche Regelungen bei privaten Online-Verkäufen hin: So müssten Privatpersonen Käufern weder Widerruf noch Rückgabe einräumen. Nur gewerbliche Anbieter seien dazu verpflichtet, Artikel innerhalb einer bestimmten Frist ohne Angabe von Gründen zurücknehmen.
Zudem könnten Privatverkäufer die gesetzliche Gewährleistung ausschließen - der Hinweis "Die Ware wird unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung verkauft" genüge. Allerdings dürften Verkäufer bei der Erstellung einer Offerte im Internet keine Urheberrechte verletzen. Bei einem Auto-Kaufangebot dürften beispielsweise keine offiziellen Bilder des Herstellers aus dem Internet kopiert werden. Vielmehr solle der Verkäufer den Wagen selbst fotografieren, anderenfalls könne der Hersteller Schadenersatz verlangen.
(27.06.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



