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21.06.2007 - Verbraucher sparen mit Handwerker-Portalen im Internet zumeist nicht
Knapp zwei Drittel der insgesamt 50 von der Verbraucherzentrale untersuchten Aufträge blieben ohne Angebot eines Handwerkers oder brachten lediglich eine Offerte zum Startpreis ein. Auf einem Portal liefen drei Auktionen sogar anders herum: Der günstigste Maler wollte beispielsweise Decken und Wände statt zum Startpreis von 250 Euro nur für 390 Euro streichen. Nur bei jeder dritten Auktion wurde der Einstandspreis laut Untersuchung merklich gedrückt. Die damit gesparten Ausgaben reichten von zehn Euro für den Einbau einer Spüle bis zu 11.000 Euro für die Dämmung eines Achtfamilienhaus.
Von Portal zu Portal gibt es den Testern zufolge deutliche Unterschiede. Während die Versteigerung bei My-Hammer in sieben von zehn Fällen funktionierte und bei Malerarbeiten im Schnitt 20 Prozent Ersparnis drin waren, blieben Erfolge auf anderen Börsenseiten die Ausnahme. Wer einen Auftrag im Internet versteigern will, sollte sich vorab nach einem realistischen Preis für die Arbeit erkundigen, rät die Verbraucherzentrale. Bei komplizierten Arbeiten wie aufwändigen Installationsarbeiten empfehlen die Verbraucherschützer einen Kostenvoranschlag. Sonst drohe bei scheinbar günstigen Geboten ein satter Nachschlag.
(21.06.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



