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21.06.2007 - Verdi will an der Basis für Telekom-Einigung werben
Die Einigung mit der Telekom sieht vor, dass rund 50.000 Service-Mitarbeiter ab 1. Juli für weniger Geld vier Wochenstunden länger arbeiten. Die Gehälter der Beschäftigten werden schrittweise um 6,5 Prozent gekürzt. Bis Ende 2010 federt die Telekom diesen Einkommensausfall aber ab: In den ersten 18 Monaten ab Juli erhalten die Beschäftigten einen vollen Ausgleich, der bis Ende 2010 dann auf einen Zuschuss von einem Drittel sinkt. Die sinkende Ausgleichszahlung will Verdi durch Lohnerhöhungen in künftigen Tarifrunden kompensieren. Zudem garantiert die Telekom die Arbeitsplätze bis 2012.
Diese Bestandteile zur Entgeltsicherung sind Schröder zufolge "sehr komplex und deshalb erklärungsbedürftig". Verdi wolle deshalb die Beschäftigten "aus erster Hand" informieren, erklärte er. Dass die Einkommen sinken würden, sei "falsch", sagte er der "Netzeitung". Nur das Einkommensniveau im Verhältnis zur Arbeitszeit werde niedriger sein.
(21.06.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



