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31.05.2007 - Virtuelle Welt soll in China Arbeit schaffen und Umwelt schonen

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Göteborg (AFP) - Durch den Aufbau einer virtuellen Internet-Welt verspricht sich China im realen Leben die Schaffung neuer Arbeitsplätze, ohne dabei die Umwelt weiter belasten zu müssen. Chinas Beteiligung an der virtuellen 3-D-Welt Entropia Universe werde schätzungsweise 10.000 qualifizierte Stellen schaffen, erklärte David Liu, Chef der für Internetprojekte verantwortlichen chinesischen Gesellschaft CRD. Diese neuen Arbeitsplätze könnten selbst von Menschen in abgeschiedenen Regionen besetzt werden, ohne dabei neuen Verkehr zu produzieren. Das entlaste die Umwelt.

CRD beauftragte die schwedische Software-Firma Mindark nach deren Angaben vom Mittwoch mit der Entwicklung einer chinesischen Abteilung in der virtuellen Welt "Entropia Universe". Startklar soll das Projekt im September 2008 sein.

In der Cyber-Welt von Entropia Universe können Spieler virtuelle Dienste und Gegenstände gegen echtes Geld kaufen und verkaufen. Dafür wird die virtuelle Währung Project Entropia Dollar (PED) eingesetzt, die mit einem festen Kurs von zehn zu eins zum US-Dollar gekauft werden kann. Nutzer können damit in der virtuellen Welt erzielte Gewinne auch wieder in echtes Geld zurücktauschen. Zudem sollen über die Spiele-Plattform auch Geschäfte in der realen Welt angebahnt werden. Mindark verdient an dem Spiel, indem die Firma Gebühren auf alle Transaktionen erhebt. Das Spiel zählt laut Anbieter derzeit über 580.000 registrierte Nutzer.

(31.05.2007 / Quelle: © 2007 AFP)