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26.05.2007 - Telekom-Chef stellt höhere Erfolgsbeteiligung in Aussicht
Das Management des Konzerns wolle offenbar "mit dem Kopf durch die Wand", sagte Schröder der Zeitung "Die Welt" vom Samstag. Sollte das Unternehmen im Streit um die Auslagerung von 50.000 Mitarbeitern in Servicegesellschaften seine Pläne umsetzen, für die Beschäftigten die deutlich schlechteren Bedingungen der Mobilfunktochter T-Mobile gelten zu lassen, würden sich die Arbeitnehmer daran erinnern, dass Tarifverträge kündbar sind. "In den neuen Gesellschaften wird der Konflikt weitergeführt", sagte der Verdi-Funktionär. Dann erlösche die Friedenspflicht und der Streik würde "möglicherweise weit ins Jahr hinaus andauern".
Nach Lösungsmöglichkeiten befragt, sagte Schröder, er sei bereit, über einen höheren variablen Lohnanteil zu diskutieren. "Und auch über eine begrenzte Verlängerung der Arbeitszeit würde ich mit meiner Verhandlungskommission reden."
Die wirtschaftlichen Folgen des Streiks für den Konzern hält Obermann auch nach vier Wochen für "überschaubar". "Im Durchschnitt haben seit Streikbeginn 9000 Mitarbeiter pro Tag gestreikt. Im Verhältnis dazu bewegen sich die Auswirkungen noch in einem überschaubaren Rahmen", sagte Obermann der "FAS". Die Gefahr einer mit dem Arbeitskampf verbundenen neuerlichen Gewinnwarnung sieht der Telekom-Chef nicht.
(26.05.2007 / Quelle: © 2007 AFP)



