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24.05.2007 - Weiter keine Annäherung im Telekom-Streik

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Streikender Telekom-Mitarbeiter
Berlin (AFP) - Der Streik bei der Deutschen Telekom sorgt weiter bundesweit für erhebliche Beeinträchtigungen beim Service des Unternehmens. Im Protest gegen die geplanten schlechteren Arbeitsbedingungen rief die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi wieder rund 16.000 Mitarbeiter aus den Servicebereichen in den Ausstand, wie Streikleiter Ado Wilhelm sagte. Das Unternehmen bestätigte, dass sich der Arbeitskampf auf den technischen Kundendienst und die Entstörungsdienste auswirke. Auch Anrufer bei den Hotlines der Telekom müssten sich wegen des Streiks weiter auf längere Wartezeiten einstellen, sagte Telekom-Sprecher Christian Schwolow.

Anzeichen für eine Annäherung der Tarifparteien gab es auch weiter nicht. Verdi will den Arbeitskampf deshalb bis auf weiteres unverändert weiterführen und bat betroffene Kunden um Verständnis. Die Gewerkschaft protestierte erneut dagegen, dass die Telekom Mitarbeiter zu angeblichen Notdiensten verpflichten wolle und sie dafür massiv unter Druck setze. So seien gegenüber Streikenden "Ermahnungen" ausgesprochen worden, weil sie den Anweisungen für Notdienste nicht gefolgt seien, erklärte der Verdi-Landesverband Hessen. Dies sei eindeutig rechtswidrig. Das Unternehmen könne die Mitarbeiter einseitig nur dann verpflichten, wenn es um die Versorgung lebensnotwendiger Bereiche wie Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste und Krankenhäuser gehe.

(24.05.2007 / Quelle: © 2007 AFP)