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21.05.2007 - Telekom-Streiks sorgen weiter für Beeinträchtigungen

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Berlin (AFP) - Kunden der Deutschen Telekom müssen wegen der Streiks von Service-Mitarbeitern die zweite Woche in Folge mit Beeinträchtigungen rechnen. Rund 15.000 Beschäftigte gingen am Montag nach Gewerkschaftsangaben erneut in den Ausstand, um gegen Pläne zu protestieren, etwa 50.000 Mitarbeiter in Servicegesellschaften auszugliedern. Dort sollen sie bei schlechterer Bezahlung mehr arbeiten. Laut Verdi müssen die Kunden des Konzerns wegen des Streiks weiter mit Beeinträchtigungen bei der Annahme von Aufträgen für neue Anschlüsse sowie beim Entstördienst rechnen.

Auch Call-Center seien von dem Streik betroffen. Das Unternehmen bestätigte, die Erreichbarkeit der Anrufzentralen sei "eingeschränkt". Eine Annäherung der Tarifparteien zeichnete sich nicht ab. Erneut gab es bei dem bundesweiten Streik regionale Schwerpunkte. So rief Verdi in Berlin und Brandenburg etwa 2500 Telekom-Beschäftigte in den Ausstand, in Nordrhein-Westfalen etwa 2400, in Bayern rund 2300, in Baden-Württemberg 1800 und in Hessen gut 1300 Mitarbeiter.

Ein neues Angebot der Telekom in dem Arbeitskampf gebe es nicht, sagte Verdi-Streikleiter Ado Wilhelm: "In unserem Spielfeld haben wir den Ball noch nicht gefunden." Die Telekom bekomme bisher von der Gewerkschaft als Signale nur den Streik, sagte eine Telekom-Sprecherin Corinna Kielwein. Das Unternehmen sei weiter grundsätzlich gesprächsbereit, habe von Verdi aber noch kein konkretes Angebot bekommen.

DEUTSCHE TELEKOM

(21.05.2007 / Quelle: © 2007 AFP)