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03.05.2007 - Sächsische Telekom-Mitarbeiter im Warnstreik

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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat für heute bundesweit rund 15.000 Beschäftigte der Deutschen Telekom AG zu Warnstreiks aufgerufen - davon 2.000 in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Damit will ver.di die Telekom auffordern, über einen tarifvertraglichen Sozialplan zu verhandeln, mit dem die Telekom-Beschäftigten vor den Folgen der Auslagerung in die geplante T-Service-Gesellschaft geschützt werden sollen, so die Gewerkschaft.

Die Warnstreiks finden parallel zur Hauptversammlung der Telekom-Aktionäre statt. Die Schwerpunkte in Sachsen liegen laut ver.di in den Städten Chemnitz, Dresden und Leipzig. Nach Aussage von Cathleen Kreiner, Gewerkschaftssekretärin für den Bereich Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, befinden sich heute beispielsweise etwa 600 - 700 Telekom-Beschäftigte in Chemnitz im Warnstreik. Erst morgen früh soll die Arbeit wieder aufgenommen werden, so Kreiner weiter.

Die zuständige Tarifkommission von ver.di wird morgen, am 4. Mai, in Köln tagen, um den Stand der Gespräche mit der Telekom zu diskutieren und über die Einleitung einer Urabstimmung zu entscheiden.

Die Deutsche Telekom AG will ab 1. Juli 2007 50.000 Mitarbeiter in drei Servicegesellschaften auslagern. Dabei sollen die Gehälter laut ver.di um rund 20 Prozent gekürzt werden, während gleichzeitig eine Arbeitszeitverlängerung um vier Wochenstunden auf 38 Stunden geplant sei. Im Gegenzug bietet der Konzern einen längerfristigen Kündigungsschutz an.

(03.05.2007 / Quelle: saxxess.com / ver.di / Bild: ver.di)