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02.05.2007 - RoboKing 2008: Wenn Roboter zu Rittern werden

Das Gewinnerteam aus Hamburg beim RoboKing 2007
Den Veranstaltern zufolge sind listige Taktiken erlaubt, um dem Gegner die gesammelten Bälle wieder durch ein bei Ritterturnieren übliches Ringstechen abzuluchsen. Der Roboter, welcher die meisten Bälle innerhalb der vorgegebenen Zeit gesammelt hat, gewinnt.
"Obwohl der Wettbewerb für die Teilnehmer eine große Herausforderung ist, steht doch der Spaß an der Sache und das gute Gefühl, im Team etwas erreicht zu haben, im Vordergrund. Nebenbei eignen sich die Schüler spielerisch eine Menge fachübergreifendes Wissen bezüglich Programmierung, Elektronik und Konstruktion an, lernen aber auch eine Menge über Teamarbeit und Projektmanagement", erklärt Prof. Dr. Peter Protzel, Inhaber der Professur Prozessautomatisierung der TU Chemnitz und Initiator des Wettbewerbs.
Mannschaften, die erstmals an dem Wettkampf teilnehmen, können sich um eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 350 Euro bewerben. Wie Protzel mitteilte, erhalten maximal 25 Teams eine solche Anschubfinanzierung. Am 24. und 25. November wird den Nachwuchs-Konstrukteuren erstmals die Möglichkeit geboten, ihre Roboter unter Wettkampfbedingungen zu testen. Bei der in der Mensa der TU Chemnitz stattfindenden Qualifikationsrunde qualifizieren sich die besten 16 Teams für das Finale im Frühjahr 2008 in Hannover.
Im Rahmen der diesjährigen CeBIT in Hannover waren im März die Gewinner des RoboKing 2007 ermittelt worden. Bereits zum zweiten Mal in Folge konnte das Team aus Hamburg den Wettbewerb für sich entscheiden.
"RoboKing" ist ein bundesweiter Roboterwettbewerb für Schüler mit dem Ziel, das Technikinteresse von Kindern und Jugendlichen zu wecken bzw. zu verstärken und somit dem immer wieder durch Industrieverbände beklagten Fachkräftemangel auf diesem Gebiet zu begegnen. Mit selbst programmierten, autonomen Robotern müssen die jährlich wechselnden Aufgabenstellungen von den Schülerteams bewältigt werden. RoboKing ist eine unabhängige Förderungsinitiative die vollständig aus Spenden- und Sponsorengeldern von Industrie und Technik finanziert wird. Die RoboKing-Initiative wird getragen von der Professur für Prozessautomatisierung der TU Chemnitz.
(02.05.2007 / Quelle: saxxess.com / RoboKing.de / TU Chemnitz / Bild: RoboKing.de)



