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30.04.2007 - SORAIA und Vitako nehmen E-Government in Deutschland unter die Lupe

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"Je synchroner die E-Government-Entwicklung in Deutschland verläuft, umso besser wird unsere Meinung gehört werden, sowohl in Deutschland als auch in Europa", sagt Dr. Michael Breidung, Vorstandsvorsitzender von SORAIA, zu dem Vorhaben. Matthias Kammer, Vorstandsvorsitzender von Vitako, betont: "Wir wollen vor allem die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gebietskörperschaften fördern und koordinieren. E-Government muss über föderale Grenzen hinweg möglich sein."
Nach Meinung beider Vorstände gebe es bisher keine ausreichende Dokumentation der E-Government-Strategien von Bund, Ländern und Kommunen. SORAIA und Vitako werden nun deutschlandweit Ansätze und strategische E-Government-Konzepte in einer vergleichenden Darstellung zusammentragen. Im Anschluss soll ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern die Konzepte analysieren und bewerten. Mit dem Projekt wolle man den E-Government-Entwicklungen in Deutschland neue Impulse geben, so Breidung und Kammer.
Darüber hinaus kündigten SORAIA und Vitako an, ihre Zusammenarbeit zukünftig weiter zu verstärken. Bereits Anfang des Jahres wurde eine gemeinsame Kooperationserklärung unterzeichnet. Beide Organisationen vereinbarten darin, sich bei aktuellen E-Government-Projekten noch stärker abzustimmen. Dafür sollen sowohl Veranstaltungsaktivitäten als auch ein Teil der operativen Strukturen miteinander koordiniert werden.
SORAIA - das Sächsische Forschungs- und Transferzentrum für öffentliche Informationsverarbeitung und eGovernment e. V. - stellt sich die Aufgabe, die im Freistaat Sachsen verfügbaren breiten Kompetenzen in den Themenbereichen öffentliche Informationsverarbeitung und E-Government zusammenzuführen. In mehreren Arbeitsgruppen diskutieren Vertreter aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über verschiedene Perspektiven im öffentlichen Sektor.
(30.04.2007 / Quelle: saxxess.com / SORAIA / Vitako / Bild: SORAIA)



