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20.04.2007 - Keine Angst vor Technik: Sächsische IT-Branche lädt zum Girls'Day

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Beim sechsten Girls'Day am 26. April 2007 können Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 auch in diesem Jahr wieder mehr über technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe erfahren. Die sächsische IT-Branche beteiligt sich ebenfalls an diesem bundesweiten Mädchen-Zukunftstag: Zahlreiche Unternehmen und Bildungseinrichtungen stellen den Schülerinnen Ausbildungsmöglichkeiten und Zukunftsperspektiven im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnologie vor.

Vor Ort wird den Mädchen die Möglichkeit geboten, in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern. So können sie beispielsweise bei NXP Semiconductors Germany in Dresden Einblicke in die Forschung und Entwicklung von Halbleitern für Handys gewinnen. Ingenieurinnen und Technikerinnen von AMD Saxony LLC & Co. KG wollen in einer lockeren Gesprächsrunde für das Thema "Faszination Hochtechnologie" begeistern und damit das Interesse an technischen und naturwissenschaftlichen Berufen wecken.

Auch die sächsischen Hochschulen werden zum Girls'Day ihre Studienangebote präsentieren, zum Beispiel die Fakultät Informatik der TU Dresden, wo die Mädchen an die "Informatik für die Fabrik der Zukunft" herangeführt werden, oder die Staatliche Studienakademie Dresden, die ihre Studiengänge Informationstechnik und Wirtschaftsinformatik vorstellt. Auch die Technische Universität Chemnitz hat zu Laborführungen, Vorträgen, Experimenten und Campusführungen eingeladen, um den Schülerinnen technikorientierte Studiengänge und Ausbildungsberufe näher zu bringen.

In Leipzig informiert die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) über die Fachbereiche Elektrotechnik und Informationstechnik. Außerdem bietet die PC-WARE Information Technologies AG interessierten Schülerinnen die Möglichkeit, im Rahmen der Mitmachaktion "IT zum Anfassen" Informationstechnologie hautnah zu erleben.


Der 2001 ins Leben gerufene Girls'Day soll dazu beitragen, den Anteil der weiblichen Beschäftigten in den so genannten "Männerberufen" zu erhöhen und damit den sich abzeichnenden Fachkräftemangel in der Industrie zu verringern. Der Mädchen-Zukunftstag wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) initiiert sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Unternehmen und Organisationen bieten Girls'Day-Plätze für interessierte Schülerinnen an, die zum Beispiel über die Aktionslandkarte unter www.girls-day.de oder über regionale Girls'Day-Arbeitskreise frei vermittelt werden. Bisher haben über eine halbe Million Mädchen an der Aktion teilgenommen. Allein im letzten Jahr beteiligten sich 7.085 Unternehmen am Mädchen-Zukunftstag.

(20.04.2007 / Quelle: saxxess.com / Girls'Day / Bild: Girls'Day)