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13.04.2007 - Millioneninvestition der SolarWorld in Freiberg: Produktionsstart in neuer Waferfabrik

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Start der Produktion (von li.): Bundesminister Wolfgang Tiefensee, Prof. Dr. Peter Woditsch, Vorstandssprecher Deutsche Solar AG, und Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender SolarWorld AG

Start der Produktion (von li.): Bundesminister Wolfgang Tiefensee, Prof. Dr. Peter Woditsch, Vorstandssprecher Deutsche Solar AG, und Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender SolarWorld AG
In Anwesenheit von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat die SolarWorld AG am Produktionsstandort Freiberg heute eine neue Waferfabrik eingeweiht. Mit dieser sollen die Waferkapazitäten in Freiberg bis Ende 2009 nach und nach auf 500 Megawatt ansteigen. Das entspreche einer Verdoppelung der momentanen Produktion, so der Konzern. Durch die neue Produktionsstätte sollen bis 2008 mehr als 100 neue Arbeitsplätze entstehen.

Das bisher größte Expansionsprojekt des Solarproduzenten konnte in weniger als 18 Monaten realisiert werden, so die SolarWorld AG. Dafür seien rund 60 Millionen Euro investiert worden, weitere 100 Millionen Euro folgen bis 2009. In der neuen Fabrik werden aus kristallisiertem Silizium qualitativ hochwertige Säulen und Wafer gewonnen. Bei den Wafern handelt es sich um hauchdünne Scheiben aus hochreinem Silizium, die in weiteren Produktionsschritten zu Solarzellen und -modulen verarbeitet werden.

"Mit dem Millenniumsbau stellen wir eine der leistungsfähigsten Waferfabriken unserer Zeit vor. In ihr führen wir den internationalen Branchentrend zu immer rohstoff- und leistungseffizienteren Wafern an", sagt Prof. Dr. Peter Woditsch, Vorstandssprecher der SolarWorld-Tochter Deutsche Solar AG.

Aufgrund der anhaltend hohen internationalen Nachfrage plant die SolarWorld AG ihr Fertigungspotenzial in Freiberg weiter zu erhöhen. Nach eigenen Angaben wolle man innerhalb der kommenden Jahre eine neue voll integrierte Solarfabrik errichten, mit der sich die Waferkapazitäten in Freiberg dann auf 1.000 Megawatt verdoppeln würden. Die direkte Weiterverarbeitung der Hälfte der Wafer zu Solarzellen und Modulen sei dabei integraler Bestandteil der Zukunftsfabrik. "Mit dem konsequenten Ausbau unserer Kapazitäten in Freiberg stärken wir dauerhaft den Produktionsstandort Deutschland. Unsere Beschäftigtenzahl in Deutschland wird weiter massiv zunehmen", erklärt Dipl.-Ing. Frank H. Asbeck, Vorstandssprecher der SolarWorld AG.


Die SolarWorld AG mit Sitz in Bonn ist ausschließlich im Kerngeschäft Solarenergie tätig und dabei auf allen Wertschöpfungsstufen der Solarwirtschaft aktiv: vom Rohstoff Silizium bis zur schlüsselfertigen Solarstromanlage. Das Unternehmen unterhält Produktionsstätten in Deutschland, Schweden und den USA. Im sächsischen Freiberg steht eine der modernsten integrierten Solarfabriken der Welt, in der der SolarWorld-Konzern unter dem Einsatz von Silizium qualitativ hochwertige Solarwafer, Solarzellen und Solarstrommodule herstellt. Bei den Freiberger SolarWorld-Tochtergesellschaften Deutsche Solar AG, Deutsche Cell GmbH und Solar Factory GmbH sind derzeit über 800 Mitarbeiter beschäftigt.

(13.04.2007 / Quelle: saxxess.com / SolarWorld AG / Bild: saxxess.com)