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02.04.2007 - Sächsischer Superrechner an der TU Dresden eingeweiht

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Rechenleistungen, auf welche Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen mitunter bis zu einem Jahr warten mussten, soll der neue Computer innerhalb von drei Tagen bewältigen können. Die neue Anlage ermöglicht rechenintensive Anwendungen wie zum Beispiel Computersimulationen von Werkstoffwissenschaftlern im Nanobereich, strömungstechnische Berechnungen im Maschinenwesen oder auch die Erforschung der Kommunikation zwischen Proteinen in der Bioinformatik. Der Supercomputer soll an sieben Tagen in der Woche, rund um die Uhr arbeiten.
Das Interesse bei Biologen, Chemikern und Ingenieurswissenschaftlern aus ganz Deutschland ist bereits so hoch, dass ein wissenschaftlicher Beirat gebildet wurde, der entsprechende Rechenzeiten gerecht verteilen soll. Geplant und gebaut wurde der Rechner seit 2005.
Nach Aussage von Professor Hermann Kokenge, Rektor der TU Dresden, eröffnet der Superrechner nicht nur den Wissenschaftlern der TU Dresden, sondern ganz Sachsen völlig neue Perspektiven. Auch Ministerpräsident Georg Milbradt ist von dieser Millioneninvestition überzeugt: "Der Superrechner ist eine weitere Investition in den Standort mit der höchsten Investitionsrate Deutschlands. Dresden ist in Ostdeutschland Wachstumsstandort Nummer 1. Einer aktuellen Studie zufolge haben wir im gesamtdeutschen Vergleich sogar Düsseldorf und Hamburg abgehängt. Nirgendwo sonst wird so stark auf die zukunftsträchtige Hochtechnologie gesetzt wie hier in Sachsen."
Das Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen (ZIH) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der TU Dresden mit begleitenden Forschungen im vollen Spektrum der Aufgabengebiete. Es ist für die gesamte Kommunikationsinfrastruktur der Universität verantwortlich und betreibt die zentralen Server und Dienste sowie die Hochleistungsrechner der TU Dresden. Daneben unterstützt es als interdisziplinär ausgerichtetes Zentrum alle Wissenschaftsrichtungen bei der Bearbeitung von Aufgaben in Forschung und Lehre in allen IT-relevanten Bereichen.
(02.04.2007 / Quelle: saxxess.com/ TU Dresden / Medienservice Sachsen / Bild: Logo ZIH)



