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22.03.2007 - Digitales Antennenfernsehen bald auch in Dresden, Chemnitz und im Erzgebirge

Logo DVB-T: Das ÜberallFernsehen
Mit dem geplanten DVB-T-Start in diesem Jahr haben in Mitteldeutschland rund 8,5 Millionen Einwohner die Möglichkeit, digitales Antennenfernsehen via Dachantenne zu empfangen. In den Städten Gera, Dresden, Chemnitz und Magdeburg lässt sich DVB-T zukünftig sogar mit Zimmerantenne empfangen. Außerhalb dieser Ballungsräume wird in weiten Teilen Mitteldeutschlands DVB-T mittels Außen- bzw. Dachantenne empfangbar sein.
In den Regionen Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar gibt es DVB-T bereits seit Dezember 2005. Wie Andreas Vierling, Vorsitzender des Lenkungsausschusses DVB-T Mitteldeutschland, bekräftigte, haben die Erfahrungen aus diesen Regionen gezeigt, dass DVB-T von den Zuschauern auch unterwegs genutzt wird. Ein Vorteil des digitalen Antennenfernsehens ist die portable und mobile Nutzung, beispielsweise mit einem tragbaren DVB-T-Fernseher, im Auto oder mittels DVB-T-USB-Sticks mit dem Laptop.
Mit der geplanten DVB-T-Einführung endet für ARD, ZDF und MDR in den jeweiligen Städten und Regionen auch das Zeitalter des analogen Antennenfernsehens. Zuschauer, die noch über die analoge Terrestrik ihre Fernsehprogramme empfangen, benötigen dann ein DVB-T-Empfangsgerät, z. B. eine Set-Top-Box. Damit können sie mindestens elf öffentlich-rechtliche Programme sehen. Für Zuschauer, die über Kabel oder Satellit empfangen, ändert sich nichts.
Die Abkürzung DVB-T steht für Digital Video Broadcasting-Terrestrial. Darunter versteht man den Verbreitungsweg von Fernsehprogrammen, die digital ausgestrahlt und über eine Dach- oder Zimmerantenne digital empfangen werden können. Die Einführung von DVB-T in Mitteldeutschland wird koordiniert vom Lenkungsausschuss DVB-T Mitteldeutschland, dem der MDR, das ZDF, die Landesmedienanstalten und Staatskanzleien aus Mitteldeutschland, T-Systems sowie lokale sächsische Programmveranstalter angehören.
(22.03.2007 / Quelle: saxxess.com / Geschäftsstelle DVB-T Mitteldeutschland / Bild: Geschäftsstelle DVB-T Mitteldeutschland)



