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15.03.2007 - Callcenter-Unternehmen Transcom entscheidet sich für Dresden als neuen Standort

Thomas Jurk, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit
"Ich danke den Investoren, dass sie sich für Sachsen entschieden haben. Wichtig waren ihnen vor allem die gute Qualifikation und hohe Motivation der Mitarbeiter. Das ist die Kraft, aus der wir schöpfen können", so Thomas Jurk. "Aber auch die effektive und unkomplizierte Wirtschaftsförderung spiele eine gewichtige Rolle bei der Entscheidung." Wie Transcom mitteilte, sei die Nähe zur Technischen Universität Dresden ebenfalls ausschlaggebend gewesen.
Anfang 2006 hatte sich das Unternehmen an die Wirtschaftsförderung Sachsen gewandt, die daraufhin sieben Immobilienangebote unterbreitete. Transcom entschied sich schließlich für das Seidnitz-Center. Dort beginnt das Unternehmen zunächst mit 50 Mitarbeitern, die im Lauf des Jahres auf 400 aufgestockt werden sollen. Ziel seien 450 Arbeitsplätze. Über die Agentur für Arbeit und private Vermittler hat die Personalrekrutierung bereits begonnen.
Transom wurde 1995 in Schweden als Servicecenter für Mobilfunkkunden gegründet. Bald kamen weitere Dienstleistungen für den Reise-, Energie- und Bankensektor hinzu. Die europaweite Ausdehnung des Telefonanbieters Tele2 war für das Callcenter-Unternehmen Anlass, sich über Schwedens Grenzen hinaus auszudehnen. 2001 ging Transcom an die Börse. Seit 2002 gehören 75 Prozent des Transcom-Aktienkapitals der spanischen Gestel. Heute hat das Unternehmen mit Sitz im luxemburgischen Bertrange mehr als 13.000 Mitarbeiter in 46 Servicezentren in ganz Europa, aber auch in Chile und den USA.
(15.03.2007 / Quelle: saxxess.com / Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit / Transcom WorldWide S. A. / Bild: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit )



