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06.03.2007 - Neues Institut für Elektronik- und Sensormaterialien in Freiberg

Prof. Thomas Mikolajick, Leiter des neuen Instituts
"Das Ziel der Industrie, elektronische Bauelemente zu verbessern, sie noch kleiner und schneller zu machen, stößt an Grenzen. Nur durch neue Materialien lässt sich die gewünschte Strukturverkleinerung und Leistungssteigerung in Zukunft noch erzielen. Daran forschen wir", erklärt Prof. Thomas Mikolajick, Leiter des neu gegründeten Instituts.
Neben Materialien für chemische Sensoren widmet sich das neue Freiberger Institut auch Materialien für Halbleiterspeicher. Derzeit wird auf diesem Gebiet bereits ein Forschungsprojekt mit dem Dresdner Halbleiterunternehmen Qimonda realisiert. Das Institut für Elektronik- und Sensormaterialien ist mit einem Professor und zehn wissenschaftlichen Mitarbeitern besetzt. Noch in diesem Jahr wird ein Reinraumgebäude für Forschung und Ausbildung an der TU Bergakademie eröffnet, das gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Physik betrieben wird.
Die TU Bergakademie Freiberg wurde im Jahr 1765 gegründet und ist die kleinste der vier Universitäten im Freistaat Sachsen. Schon seit den 60er Jahren gehören Halbleitermaterialien zu den Forschungsgebieten der Freiberger Universität. 1999 startete die Fakultät für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie den Studiengang "Elektronik- und Sensormaterialien" und reagierte damit auf das gestiegene Interesse der Halbleiterindustrie an Fachleuten für intelligente Werkstoffe. Derzeit haben sich zirka 30 Studierende für das deutschlandweit einzigartige Angebot eingeschrieben.
(06.03.2007 / Quelle: saxxess.com / TU Bergakademie Freiberg / Bild: TU Bergakademie Freiberg)



