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01.03.2007 - Neues Institut im IFW Dresden

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Neu berufener Institutsdirektor ist Prof. Dr. Oliver G. Schmidt. Der 35-Jährige kommt vom Max-Planck-Institut für Festkörperforschung Stuttgart und wurde in einem gemeinsamen Berufungsverfahren gleichzeitig auf die Professur für Materialsysteme der Nanoelektronik an der TU Chemnitz berufen. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Integration von selbstorganisierten Nanostrukturen auf einem Chip.
Die Einrichtung dieses neuen Instituts erfolgt nicht durch zusätzliche Haushaltsmittel, sondern aus dem Bestand der anderen vier IFW-Institute heraus. Es werden zunächst neun Wissenschaftler, ein Ingenieur sowie fünf Laboranten in dem Institut arbeiten. Für die Zukunft ist eine weitere Aufstockung des Personals vorgesehen.
Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Es betreibt moderne Werkstoffwissenschaft auf naturwissenschaftlicher Grundlage. Im Mittelpunkt des Forschungsprogramms stehen Funktionswerkstoffe, die eine Schlüsselposition in vielen Einsatzfeldern einnehmen: Supraleiter, Magnetwerkstoffe, Schichtsysteme und Nanostrukturen, kristalline und amorphe Materialien. Das IFW Dresden wurde 1992 gegründet und ist aus dem größten Materialforschungszentrum der DDR hervorgegangen.
(01.03.2007 / Quelle: saxxess.com / IFW Dresden / Bild: IFW Dresden)



