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27.02.2007 - Balda verkauft Werk in Sachsen

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Logo Sächsische Metall- und Kunststoffveredelungs GmbH

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Der Handy-Zulieferer Balda hat die Sächsische Metall- und Kunststoffveredelungs GmbH (SMK) in Oberlungwitz nahe Chemnitz verkauft. Wie der Konzern gestern mitteilte, wurden zudem zwei Werksanlagen in Herford (Nordrhein-Westfalen) veräußert. Käufer ist die Hanse Industriekapital-Beteiligungs-GmbH (HanseIK) mit Sitz in Hamburg.

Die Balda AG hatte die Verkäufe bereits im vergangenen Jahr angekündigt. Im Zusammenhang mit der Insolvenz des Mobiltelefonherstellers BenQ und dem Rückgang der Abrufe des Handyherstellers Nokia musste Balda im letzten Jahr erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Die Standorte Herford, Oberlungwitz und das bereits 2006 verkaufte Seelbach waren zuvor zu großen Teilen durch BenQ und Nokia ausgelastet worden.

Mit 7,5 Millionen Euro liegt der für die Werke erzielte Preis im Rahmen der Erwartungen, so Balda. Zudem wolle der neue Eigentümer alle Mitarbeiter weiterbeschäftigen. Balda teilte weiterhin mit, dass es über einen langfristigen Kooperationsvertrag mit HanseIK auch in Zukunft auf die verkauften Produktionskapazitäten zurückgreifen könne.


Der Balda-Konzern ist ein Zusammenschluss spezialisierter Unternehmen. Kurze Entscheidungswege und eine zentrale Steuerung durch die Konzernmutter in Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen) ermöglichen nach eigenen Angaben die unkomplizierte Abwicklung auch komplexer Projekte. Balda produziert Baugruppen aus Hochleistungskunststoffen, inklusive der Montage von Elektronikkomponenten.

(27.02.2007 / Quelle: saxxess.com / Balda AG / Bild: Balda AG)