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21.02.2007 - And the winner is ... Friedrichshafen! - Görlitz muss T-City-Träume am Aschermittwoch begraben

Telekom-Chef René Obermann mit Vertretern aus Friedrichshafen
Die Kommunikationsinfrastruktur der Siegerstadt wird nun ausgebaut und modernisiert: Friedrichshafen erhält V-DSL im Festnetz (das bisher in 12 Großstädten aufgebaut ist), das schnelle Mobilfunknetz HSDPA sowie weitere integrierte IT-Lösungen. Für die Errichtung der Infrastruktur hat die Deutsche Telekom AG bis zu 35 Millionen vorgesehen. Auf diesen hochmodernen Netzen sollen dann ausgewählte Projektideen aus Friedrichshafen realisiert werden. Dafür beabsichtigt die Telekom, weitere Mittel in Höhe von bis zu 80 Millionen Euro bereitzustellen. Das Gesamtprojekt "T-City" hat eine Laufzeit von fünf Jahren.
"Natürlich bin ich zunächst einmal traurig, dass Görlitz nicht T-City geworden ist", sagte der Oberbürgermeister der Neißestadt Joachim Paulick unmittelbar nach der Bekanntgabe der Entscheidung in Bonn. "Wir waren nah dran, das wurde uns von Seiten der Deutschen Telekom AG bestätigt und das haben wir auch selbst gespürt. Ich danke allen T-City-Mitstreitern und Partnern in Görlitz ganz herzlich für ihre großartige Leistung. Ich bin sehr beeindruckt, mit welcher Begeisterung sich junge und ältere Görlitzer für dieses Projekt engagiert haben."
Heiko Kammler, der die Görlitzer Bewerbung initiiert hatte, gratuliert der Gewinnerstadt Friedrichshafen. Gleichzeitig blickt er auch nach vorn: "Görlitz kann stolz auf sich sein. Wir haben in den letzten neun Monaten mit einem Minimum an Budget, aber einem Maximum an bürgerschaftlichem Engagement bewiesen, welche Kraft in unserer Stadt steckt. Die Partnerschaften, die sich auch über die Stadtgrenzen hinaus gebildet haben, müssen wir nutzen, um Görlitz weiter nach vorn zu bringen." Mit dem Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro, das jede der Finalstädte erhält, sollen einzelne Projekte und Ideen verwirklicht werden, die im Rahmen der T-City-Bewerbung entwickelt wurden. Die Görlitzer T-City-Bewerbung wurde von 150 Partnern getragen und unterstützt.
Die Deutsche Telekom AG hatte im Mai letzten Jahres den T-City-Wettbewerb für Städte zwischen 25.000 und 100.000 Einwohnern ausgelobt, an dem sich mehr als 140 Städte beteiligt haben. Die T-City wurde schließlich von einer unabhängigen Jury gewählt.
(21.02.2007 / Quelle: saxxess.com / Deutsche Telekom AG / T-City-Bewerbungsteam Görlitz / Bild: Deutsche Telekom AG)



