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12.02.2007 - Infineon wird Chipzulieferer für MasterCard

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MasterCard Worldwide setzt für seine neuen chipbasierten Bezahlkarten auf Sicherheits-Chips des Münchner Halbleiterherstellers Infineon Technologies. Dabei ist Dresden einer von drei Hauptstandorten, an denen die Chips produziert werden sollen.

Nach Unternehmensinformationen beliefert Infineon nun eines der weltweit größten Projekte für das bargeldlose Bezahlen mit kontaktlosen Chipkarten. Diese werden derzeit in 13 Ländern eingeführt, darunter Taiwan, Malaysia, Australien und die USA. Die neuen MasterCard PayPass-Bezahl- und Kreditkarten enthalten einen Sicherheits-Chip mit kontaktloser Schnittstelle, der modernste Verschlüsselungsfunktionen beinhaltet, so Infineon. Gegenüber Magnetstreifenkarten oder kontaktbasierten Chipkarten seien Bezahlvorgänge mit kontaktlosen Karten bequemer, da diese nicht mehr in ein Lesegerät gesteckt werden müssen.

"Dass Infineon Partner und Chipzulieferer für die derzeit führenden kontaktlosen Bezahlkartenprojekte ist, unterstreicht unser Engagement, heute bei der Einführung neuer Zahlungsanwendungen zu unterstützen und die der nächsten Generation mit aufzubauen", sagte Dr. Helmut Gassel, Vice President und General Manager für Chipkarten- und Sicherheits-ICs bei Infineon.


Die Infineon Technologies AG mit Hauptsitz in München bietet Halbleiter- und Systemlösungen für Automobil-, Industrieelektronik und Multimarket, für Anwendungen in der Kommunikation sowie Speicherprodukte. Mit weltweit rund 42.000 Mitarbeitern (davon etwa 12.000 Mitarbeiter bei Qimonda) erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2006 (Ende September) einen Umsatz von 7,9 Milliarden Euro (davon 3,8 Milliarden Euro von Qimonda). Das Unternehmen ist an den Börsen in Frankfurt und New York (NYSE) notiert.

(12.02.2007 / Quelle: saxxess.com / Infineon Technologies AG / Bild: Infineon Technologies AG)