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09.02.2007 - Kurznachrichten unter der Lupe - Dresdner Forscher untersuchen SMS-Texte

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Den "Gesetzen" der SMS-Texte auf der Spur

Den "Gesetzen" der SMS-Texte auf der Spur
Ein Forscherteam aus Mitarbeitern der GWT-TUD GmbH und der Technischen Universität Dresden sammelt SMS-Nachrichten (short message service), um sie in einer SMS-Bibliothek zusammenzustellen. Später werden die Texte für die Entwicklung neuer Anwendungen genutzt. Mobiltelefone sollen so künftig nutzerfreundlicher, schneller und vor allem einfacher zu bedienen sein.

"Viele Entwicklungen von Kommunikationsgeräten erfolgen derzeit im Labor unter künstlichen Bedingungen, mit konstruierten Daten. Dadurch sind die Anwendungen später oft sehr technisch und man muss die Bedienung der Geräte erst erlernen", so Oliver Jokisch, Projektleiter der SMS-Datenbank und Experte für Akustik und Sprachkommunikation.

Bei diesem Projekt werden reale Textdaten gesammelt, statistisch ausgewertet und dann die Technik daran ausgerichtet. Dadurch könne man die Technologie quasi natürlicher, humaner und intuitiver gestalten, so die Forscher. Die Bedienung werde "menschlicher".

Zur Realisierung des Projekts sucht die GWT-TUD GmbH ab sofort Teilnehmer, die Erfahrungen im Umgang mit Textnachrichten haben und zwischen 15 und 60 Jahre alt sind. Insgesamt werden mehr als 100.000 Textnachrichten mit mehreren Millionen Wörtern benötigt. Die SMS-Sammelaktion wird voraussichtlich bis April 2007 dauern.


Die GWTU-TUD GmbH mit Sitz in Dresden ist ein Forschungsunternehmen, das die Lösung komplexer Aufgaben für Kunden aus Mittelstand und Industrie übernimmt. Das Leistungsspektrum umfasst Forschung und Entwicklung, Beratung sowie Management und Organisation auf allen Technologiefeldern. Die Ingenieure und Projektmanager der GWT arbeiten dabei in interdisziplinären Teams eng mit den Wissenschaftlern der Technischen Universität Dresden zusammen. Die GWT wurde im August 1996 von der "Gesellschaft von Freunden und Förderern der TU Dresden e.V." (GFF) gegründet - mit dem Ziel, Wissen der TU Dresden zu vermarkten. Heute arbeiten 430 Ingenieure, Wissenschaftler, Projektmanager und Mediziner für das Unternehmen, das im Geschäftsjahr 2005 16,6 Millionen Euro erwirtschaftete. Mit dem Gewinn wird die Lehre und Forschung an der TU Dresden unterstützt. Die GWT-TUD GmbH ist ein Unternehmen der TUDAG-Gruppe.

(09.02.2007 / Quelle: saxxess.com / GWT-TUD GmbH / Bild: GWT-TUD GmbH)