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07.12.2007 - Chemnitzer Wissenschaftler erhält chinesischen "Three Gorges Friendship Prize"

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Prof. Dr. Thomas Geßner (Mitte) spricht beim Rundgang durch die Labors des Micro Systems Research Center der Chongqing Universität mit dem Leiter dieses Forschungszentrums, Prof. Zhiju Wen (r.), sowie seinen Mitarbeitern und Studenten

Prof. Dr. Thomas Geßner (Mitte) spricht beim Rundgang durch die Labors des Micro Systems Research Center der Chongqing Universität mit dem Leiter dieses Forschungszentrums, Prof. Zhiju Wen (r.), sowie seinen Mitarbeitern und Studenten
Wie die TU Chemnitz mitteilte, wird heute im chinesischen Chongqing Prof. Dr. Thomas Geßner, Direktor des Zentrums für Mikrotechnologien der TU, mit dem "Three Gorges Friendship Prize" ausgezeichnet. Dabei würdigt die Stadtregierung Chongqings besonders die langjährige Kooperation des Zentrums für Mikrotechnologien der TU Chemnitz und des Institutsteils Chemnitz des Fraunhofer Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration mit der Universität Chongqing sowie mit der auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik arbeitenden Industrie der Region. Seit 2001 wird dieser Preis an ausländische Experten verliehen, die ausgezeichnete Beiträge zum wirtschaftlichen Aufbau und zur sozialen Entwicklung Chongqings, der größten Stadt der Welt, geleistet haben. Bisher erhielten 45 Personen, insbesondere aus der Industrie und dem Finanzbereich, diesen Preis.

Bereits im Jahr 2003 wurde Geßner zum Advisory Professor der Universität Chonqing ernannt. Durch Teilnahme an der Chongqing High Tech Fair seit 2002 entstanden enge Kontakte zur chinesischen Industrie. Diese bildeten die Basis für gemeinsame Projekte auf dem Gebiet der Entwicklung von Spektrometern basierend auf Mikro-Elektro-Mechanischen Systemen (MEMS) und innovativer Mikrokühler. Auf der High Tech Fair im April 2008 wird ein chinesisch-deutsch-italienisches Hightech Forum zum Umweltmonitoring diese Aktivitäten fortsetzen.


An der TU Chemnitz sind derzeit circa 10.000 Studierende immatrikuliert. In Forschung und Lehre wird besonderer Wert auf Interdisziplinarität gelegt, so dass die Mathematik sowie die Ingenieur- und Naturwissenschaften eng mit den Wirtschaftswissenschaften wie auch den Geistes- und Sozialwissenschaften verknüpft sind.

(07.12.2007 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz, Reinhard Streiter)