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03.12.2007 - Interdisziplinäres Team der TU Chemnitz forscht für die automobile Zukunft

Daniel Kriesten und Ariane Heller von der TU Chemnitz besprechen, wie künftig die Versuchselektronik in den BMW X5 integriert werden soll
BMW stellt für das Projekt SEDAC gleich drei Forschungsfahrzeuge im Gesamtwert von mehr als 300.000 Euro zur Verfügung. 20 Prozent der Mittel finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Initiative "InnoProfile". Hinter SEDAC verbergen sich gleich drei innovative Forschungsbereiche, die die Zukunft des Automobils mitbestimmen könnten: Die "Car2X Communication" widmet sich der Übermittlung von wichtigen Daten über Verkehrssituation, Beschilderung und Straßenzustand. "MMI (Mensch Maschine Interface)" konzentriert sich hingegen auf die Schnittstelle zwischen Fahrer und Fahrzeug. Hier liegt das Augenmerk vor allem auf der komfortablen Integration mobiler Geräte (
In allen drei Bereichen werden künftig im Hinblick auf Fahrerunterstützung und Energieeffizienz an den beteiligten Chemnitzer Professuren übergreifende Lösungen entwickelt. So soll dank SEDAC am Ende nicht nur mehr Technologie für Komfort und Sicherheit in Kraftfahrzeugen stecken, sondern diese Systeme sollen auch universeller einsetzbar und sparsamer in Herstellung und Verbrauch sein, so die TU Chemnitz.
An der TU Chemnitz sind derzeit circa 10.000 Studierende immatrikuliert. In Forschung und Lehre wird besonderer Wert auf Interdisziplinarität gelegt, so dass die Mathematik sowie die Ingenieur- und Naturwissenschaften eng mit den Wirtschaftswissenschaften wie auch den Geistes- und Sozialwissenschaften verknüpft sind.
(03.12.2007 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz, Mario Steinebach)



