News-Archiv
30.11.2007 - Bei den 15. Leipziger Informatik-Tagen dreht sich alles um digitale Spiele

Prof. Jantke bei der Eröffnung der "Games Master Class" im August 2007
Eröffnet werden die Leipziger Informatik-Tage mit einer Sonderveranstaltung im Rahmen der praxisorientierten "Games Master Class". Dabei wird Martin Richter, Geschäftsführer des nordrhein-westfälischen Onlinespiele-Entwicklers g.labs, zum Thema "BRICK - Stolperstein oder Grundstein für Spieleentwickler?" referieren. In den darauf folgenden Tagungssessions sollen aktuelle Fragestellungen zur Spieleforschung, zu technologischen Aspekten, Märkten sowie der gesellschaftlichen Rolle von digitalen Spielen behandelt werden. Mit Themenkomplexen wie "Medienkompetenz und digitale Spiele", "Künstliche Intelligenz in Spielen" oder "Reales Wissen in virtuellen Welten" wird das Veranstaltungsprofil vervollständigt. Ebenfalls auf dem Programm stehen Präsentationen von Unternehmen der Spieleindustrie. So stellen Heike Ollesch, Edgar Heineken und Frank P. Schulte beispielsweise "Kokonga" vor, ein Onlinespiel, das die Selbstregulation der eigenen Aufmerksamkeit fördern soll.
"Wir wollen uns der Herausforderung stellen, dass digitale Spiele Computerprogramm und Unterhaltungsmedium zugleich sind", sagt Tagungsleiter Prof. Dr. Klaus P. Jantke (TU Ilmenau). "Wer Spiele - auch ihre Wirkung in der Gesellschaft und damit ihre Wirkung auf die Zukunft von uns allen - wirklich verstehen will, muss sich mit beiden Seiten befassen. Informatiker müssen lernen, mit Psychologen zu reden, Pädagogen müssen sich auf den Dialog mit Technikern einlassen usw. Diese Tagung macht einen Anfang."
Die 15. Leipziger Informatik-Tage werden unterstützt von der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig, dem Leipziger Informatik- Verbund, der Stadt Leipzig, der Leipziger Messe GmbH, games network LE sowie der Stiftung für Innovation und Technologietransfer Leipzig.
(30.11.2007 / Quelle: saxxess.com / HTWK Leipzig (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (FH)) / Bild: René Meyer)



