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28.11.2007 - Sachsen erhält modernes Verwaltungsdatennetz

Der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt
Gemeinsam mit T-Systems hat die Staatsregierung seit 1999 den InfoHighway der Landesverwaltung und das darauf basierende Kommunale Datennetz aufgebaut. Mit BT Germany komme ein neuer Partner hinzu, der durch sein Angebot für die Anbindung an das öffentliche Sprachnetz und die Bereitstellung der Mobilkommunikation überzeugen konnte, so die Staatskanzlei.
Im Rahmen des sächsischen Verwaltungsnetzes wird auch ein flächendeckendes kommunales Datennetz aufgebaut. Damit erhält jede Gemeinde und jedes Landratsamt einen durchgehend IP-basierenden bedarfsgerechten Datenanschluss. Die Beschäftigten der gesamten sächsischen Verwaltung können so miteinander kommunizieren, als säßen sie in einem einzigen Gebäude. Neu ist auch der gemeinsame zentrale Betrieb. Das spare Kosten und erhöhe die Effizienz des Systems, so die Staatskanzlei. Ab sofort sind auch die Verwaltungen der sächsischen Schulen an das Verwaltungsnetz angeschlossen. Jede einzelne Schule kann damit datensicher, schnell und durchgehend mit der Sächsischen Bildungsagentur, dem Kultusministerium oder dem Statistischen Landesamt kommunizieren. Darüber hinaus wird es noch eine weitere technische Neuerung geben: Schrittweise soll die IP-Telefonie,
Um eine breite Teilhabe zu gewährleisten, haben der Freistaat Sachsen, der Sächsische Städte- und Gemeindetag und der Sächsische Landkreistag die E-Government-Initiative "Sachsen interaktiv 2.0" unterzeichnet. Die Initiative will zur umfassenden Verwaltungsmodernisierung, zum Bürokratieabbau und zur Erhöhung der Transparenz von Verwaltungsvorgängen beitragen. Sachsen bereitet sich mit dem neuen Verwaltungsnetz auch auf die Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie vor. Diese beinhaltet, dass die Bürger ab dem Jahr 2010 alle Formalitäten über einen einheitlichen Anprechpartner elektronisch abwickeln können.
(28.11.2007 / Quelle: saxxess.com / Sächsische Staatskanzlei / Bild: Sächsische Staatskanzlei)



