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26.11.2007 - "RoboKing" Qualifikationsrunde: TU Chemnitz im Roboterfieber

Die "Ballcatcher" aus Rheine (v. l.): Christian Terhorst, Markus Röttering, Matthias Peepel, Simon Bertling und Dominik Ellgert - sie erreichten Platz 2 des Zwischenwettbewerbs
Die Qualifikationsrunde des RoboKing stand unter dem Motto "Ritterspiele". So sollten die autonomen Roboter 20 Tennisbälle auf dem Spielfeld einsammeln und so schnell wie möglich in einer bestimmten Zone wieder ablegen. Beim "Ringstechen" ging es darum, dass die "kleinen Ritter" innerhalb von 90 Sekunden möglichst viele der Ringe vom Galgen abziehen. Die Wahl der technischen Mittel war den Schülern freigestellt.
Am Ende des Wettbewerbes konnten sich beiden Teams "BotBurger" und "Ballcatcher" des Dionysianum-Gymnasiums aus Rheine behaupten. "Dieses Gymnasium in Nordrhein-Westfalen, das insgesamt vier Teams ins Rennen schickte, ist mittlerweile eine wahre Macht in der RoboKing-Gemeinde", erklärt Prof. Dr. Peter Protzel, Inhaber der Professur Prozessautomatisierung und Initiator des Wettbewerbes. Möglich wird dies in Rheine durch das Engagement vieler. So merkte der Förderverein der Schule schnell, wie imageträchtig der RoboKing für das Gymnasium ist und unterstützte die vier Teams unter anderem bei der Finanzierung der Materialkosten für die Roboter. Außerdem übernahm er die Übernachtungskosten am Wettkampfort. Pro Team werden etwa 1.000 Euro benötigt, so die TU Chemnitz..
Johannes Liehmann vom Team "BotBurger" freute sich sehr über den Erfolg seines Teams, das vollkommen vom "RoboKing-Fieber" gepackt wurde. Auch sein Informatiklehrer Manfred Remke ist stolz und bestätigt: "Der Wettbewerb wird von uns Lehrern nur begleitet, zu 99 Prozent ist alles Eigenarbeit der Schüler." Die meisten seiner Schützlinge interessieren sich sehr für Mathematik, Physik und Informatik. "Einige wissen auch schon, was sie eines Tages studieren wollen - etwa Informatik, Maschinenbau oder ein anderes technisches Studium", berichtet Remke. Worte, die Prof. Protzel gern hört, denn genau mit dieser Zielstellung initiierte er vor vier Jahren den RoboKing.
Gerade noch so geschafft hat es das Team "EchoBot" vom Chemnitzer Johannes-Kepler-Gymnasium. Erst 15 Sekunden vor dem Ende erkämpften sie einen Punkt und somit die Qualifikation für die B-Liga des Finales des anspruchsvollsten Technikwettbewerbs für Schüler in Deutschland. Die 30 besten Schülerteams ziehen nun im März 2008 auf der CeBIT in Hannover in zwei Ligen in das RoboKing-Finale ein, darunter auch das Team aus der Schweiz.
An der TU Chemnitz sind derzeit circa 10.000 Studierende immatrikuliert. In Forschung und Lehre wird besonderer Wert auf Interdisziplinarität gelegt, so dass die Mathematik sowie die Ingenieur- und Naturwissenschaften eng mit den Wirtschaftswissenschaften wie auch den Geistes- und Sozialwissenschaften verknüpft sind.
(26.11.2007 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz, Mario Steinebach)



