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23.11.2007 - Kreativwirtschaft als Jobmotor
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Einer der großen Gewinner ist dabei Leipzig. Hier nahm die Zahl der Beschäftigten der Creative Industries im Zeitraum von 1999 bis 2006 stark zu (um 16,8 Prozent auf 11.404 Arbeitnehmer), während die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Leipzigs Gesamtwirtschaft gleichzeitig um 3,4 Prozent zurückging. In Dresden stieg die Zahl der "Kreativarbeiter" um 4,7 Prozent auf 10.711 Arbeitnehmer. In Chemnitz erhöhte sich ihre Anzahl von 2.626 auf 2.922. Jedoch können nicht alle Städte solch ein Wachstum verbuchen. So sank der Anteil der Kreativen im Angestelltenverhältnis in Plauen um 40,3 Prozent und in Zwickau um 11,9 Prozent.
Die Studie "Kulturwirtschaft/Creative Industries in den Städten der Region Mitteldeutschland" geht der Frage nach, ob der allgemeine Boom der Kreativbranche auch im Untersuchungszeitraum von 1999 bis 2006 für Mitteldeutschland zutrifft. Im Anschluss richtet die Analyse das Augenmerk auf die so genannten "Hot Spots", das heißt auf die Städte, deren Beschäftigungsanteil in den Creative Industries stark zulegte, obwohl die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zurückging. Der Begriff "Kreative Klasse" umschreibt hoch talentierte und gut ausgebildete Designer, IT-Experten, Wissenschaftler, Ingenieure, Manager sowie Künstler oder Schauspieler. Die Kreativen zeichnet aus, dass sie mit ihren innovativen Ideen und ihrem Wissen zunehmend das weltweite Marktgeschehen beeinflussen. Sie sind hochgradig mobil und können sich ihre Jobs und Wohnorte aussuchen.
Mehr Informationen zur Studie finden Sie hier.
(23.11.2007 / Quelle: saxxess.com / Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland / Bild: Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland)



