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23.11.2007 - Ritterspiele für Roboter an der TU Chemnitz

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Wie im vergangenen Jahr werden am kommenden Wochenende Schüler mit ihren selbstgebauten Robotern um einen Platz im Finale kämpfen

Wie im vergangenen Jahr werden am kommenden Wochenende Schüler mit ihren selbstgebauten Robotern um einen Platz im Finale kämpfen
Der bundesweite Schülerwettbewerb "RoboKing" geht in die nächste Runde. 33 Teams aus neun Bundesländern und aus der Schweiz werden am 24. und 25. November 2007 in der Mensa auf dem Campus der TU Chemnitz erwartet. Dabei treten auch fünf Teams aus Sachsen an. Die diesjährige Aufgabe, der sich 154 junge Nachwuchs-Konstrukteure stellen, lautet "Ritterspiele". Kleine mobile Roboter müssen sich auf den offiziellen Spielfeldern unter realen Wettkampfbedingungen behaupten. Die 32 besten Schülerteams ziehen, je nach Abschneiden, in zwei Ligen in das RoboKing-Finale auf der CeBIT 2008 in Hannover ein.

Bereits zum 2. Mal findet der Vorentscheid in Chemnitz statt. Dabei bewältigen Schüler zwischen 6 und 20 Jahren mit ihren Robotern zwei Aufgaben in vereinfachter Form und ohne Gegner. Beispielsweise müssen die Roboter 20 Tennisbälle auf dem Spielfeld einsammeln und so schnell wie möglich in einer bestimmten Zone wieder ablegen. Beim "Ringstechen" sollen die "kleinen Ritter" innerhalb von 90 Sekunden möglichst viele der Ringe vom Galgen abziehen. Die Wahl der technischen Mittel ist den Schülern dabei freigestellt.

Die Roboter werden nicht ferngesteuert. "Sie müssen von ihren Erbauern so programmiert werden, dass sie ihre Aufgaben selbstständig lösen", erklärt Prof. Dr. Peter Protzel, Inhaber der Professur Prozessautomatisierung und Initiator des Wettbewerbes. "Damit ist der RoboKing der anspruchsvollste Technikwettbewerb für Schüler in Deutschland." Für die Stadt Chemnitz tritt das Team "Robomania" vom Johannes-Kepler-Gymnasium an. Aus der Chemnitzer Region sind u. a. auch Teams aus Limbach-Oberfrohna und Flöha vertreten. Interessierte Zuschauer können an beiden Wettkampftagen ab 10 Uhr in die Mensa der TU Chemnitz (Reichenhainer Straße) kommen und den Vorausscheid verfolgen.


An der TU Chemnitz sind derzeit circa 10.000 Studierende immatrikuliert. In Forschung und Lehre wird besonderer Wert auf Interdisziplinarität gelegt, so dass die Mathematik sowie die Ingenieur- und Naturwissenschaften eng mit den Wirtschaftswissenschaften wie auch den Geistes- und Sozialwissenschaften verknüpft sind.

(23.11.2007 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz, Stefan Stowasser)