News-Archiv


14.11.2007 - Infineon gibt Verluste bekannt

Vorherige Newsmeldung Nächste Newsmeldung
Logo Infineon Technologies AG

Logo Infineon Technologies AG
Die Infineon Technologies AG hat heute die Ergebnisse für ihr viertes Quartal (Juli - September 2007) sowie das gesamte Geschäftsjahr 2007 vorgelegt. Demnach verzeichnete der Konzern im letzten Quartal einen Umsatz von 1,84 Milliarden Euro. Dies entspreche einem Konzernfehlbetrag von 280 Millionen Euro, so das Unternehmen. Der Konzernumsatz im Geschäftsjahr 2007 betrug 7,68 Milliarden Euro und lag damit um 3 Prozent unter dem Wert des vorausgegangenen Geschäftsjahrs. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte in diesem Geschäftsjahr den negativen Wert von -256 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2006: -15 Millionen Euro). Ohne Berücksichtigung des Tochterunternehmens Qimonda erzielte Infineon im gesamten Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von 4,07 Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2006: 4,11 Milliarden Euro). Nach negativen Quartalszahlen der Qimonda AG hatte Infineon im August 2007 angekündigt, die Beteiligung am Tochterunternehmen bis spätestens zur Hauptversammlung 2009 auf deutlich unter 50 Prozent reduzieren zu wollen.

"Wir gehen davon aus, dass wir das EBIT ohne Sonderaufwendungen für Infineon ohne Qimonda im Geschäftsjahr 2008 gegenüber dem vorausgegangenen Geschäftsjahr beträchtlich verbessern können", betont  Dr. Wolfgang Ziebart, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG. Zum Wachstum sollen dabei auch die kürzlich von Texas Instruments und LSI übernommenen DSL- und Mobilfunkgeschäfte beitragen, so Ziebart weiter.


Die Infineon Technologies AG mit Sitz in Neubibach bei München bietet Halbleiter- und Systemlösungen für Automobil-, Industrieelektronik und Multimarket sowie für Anwendungen in der Kommunikation. Der Konzern ist an den Börsen in Frankfurt und New York notiert und beschäftigt weltweit rund 42.000 Mitarbeiter. Infineon unterhält in Dresden eine Produktionsstätte mit etwa 2.300 Beschäftigten.

Die Qimonda AG ist ein weltweit agierender Anbieter von Speicherprodukten mit einem breiten DRAM-Produktportfolio. Das Unternehmen verfügt insgesamt über rund 13.000 Mitarbeiter, kann auf fünf 300-mm-Fertigungsstätten auf drei Kontinenten zugreifen und betreibt fünf Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, wobei Dresden das unternehmensweit führende Forschungs- und Entwicklungszentrum ist. Am Standort Dresden sind zurzeit etwa 3.000 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen bietet DRAM-Produkte für eine Vielzahl von Anwendungen wie Computing, Infrastruktur, Grafik, Mobil und Consumer.

(14.11.2007 / Quelle: saxxess.com / Infineon Technologies AG / Bild: Infineon Technologies AG)