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13.11.2007 - Chemnitzer Wissenschaftler begleitet japanisches Eliteprogramm

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Prof. Dr. Thomas Geßner (r.) unterhält seit mehreren Jahren enge Kontakte nach Sendai: 2005 unterzeichnete er ein  "Memorandum of Understanding"

Prof. Dr. Thomas Geßner (r.) unterhält seit mehreren Jahren enge Kontakte nach Sendai: 2005 unterzeichnete er ein "Memorandum of Understanding"
Im Rahmen eines neuen Förderprogramms will Japan künftig internationale Elite-Unis etablieren, ähnlich dem deutschen Exzellenzuniversitäten-Programm. Bisher einziger deutscher Wissenschaftler in diesem Programm ist Prof. Dr. Thomas Geßner, der sowohl das Zentrums für Mikrotechnologien der TU Chemnitz leitet als auch den Chemnitzer Institutsteil des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM). Geßner wird mit der Tohoku University Sendai zusammenarbeiten, einer der fünf ausgewählten "World Premier International Research Center" (WPI) in Japan. Diese Einrichtungen verfolgen das Ziel, auf höchstem Niveau in exzellenten Umgebungen und gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlern aus aller Welt zu forschen.

Im Vordergrund seht dabei vor allem die Erforschung neuer Materialien und Substanzen mit größerer und innovativerer Funktionalität als konventionelle Stoffe. Auch die Herstellung von Bauelementen und Systemen, die auf diesen neuen Substanzen und Funktionsprinzipien basieren, gehöre dazu. Zu diesem Zweck sollen Forscher aus den Bereichen Physik, Chemie, Materialwissenschaften, Elektro- und Informationstechnik sowie Feinmechanik und Mechatronik zusammenarbeiten. Neben Prof. Geßner sind auch US-amerikanische, englische und schweizer Wissenschaftler an dem Programm beteiligt. "Mit der Etablierung des WPI-Advanced Institute for Materials Research wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung und Regierung verstärken und einen Campus mit einem hohen globalen Standart entwickeln", so Prof. Akihisa Inoue, Präsident der Tohoku University. "Dazu haben wir Welt-Top-Level-Wissenschaftler integriert."


An der TU Chemnitz sind derzeit circa 10.000 Studierende immatrikuliert. In Forschung und Lehre wird besonderer Wert auf Interdisziplinarität gelegt, so dass die Mathematik sowie die Ingenieur- und Naturwissenschaften eng mit den Wirtschaftswissenschaften wie auch den Geistes- und Sozialwissenschaften verknüpft sind.

(13.11.2007 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)