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09.11.2007 - Umsatzrückgang und Verluste bei Qimonda

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Der Verlust vor Zinsen und Steuern (EBIT) im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2007 betrug 258 Millionen Euro gegenüber einem EBIT von -323 Millionen Euro im Vorquartal. Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2006 hatte das EBIT noch bei einem positiven Wert von 215 Millionen Euro gelegen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2007 musste Qimonda Verluste von 246 Millionen Euro verbuchen, im Vorjahr hatte das EBIT noch 213 Millionen betragen.
Kin Wah Loh, Vorstandsvorsitzender der Qimonda AG, verwies in diesem Zusammenhang auf den Preisdruck in der DRAM-Branche: "Angesichts dieser schwierigen Marktbedingungen haben wir unsere Anstrengungen zur Steigerung der Produktivität und Senkung der Kosten intensiviert. So konnten wir unsere Investitions- und Betriebsausgaben im vierten Quartal stärker kürzen als ursprünglich geplant. Hinsichtlich der Produktivität sind wir überzeugt, dass wir im Dezember 2007 mehr als 50 Prozent unserer Kapazitäten auf 80 nm und 75 nm umgestellt haben." Zusätzlich konzentriere man sich darauf, die Effizienz im Bereich Forschung und Entwicklung zu erhöhen, um weitere Kosten zu senken, so Kin Wah Loh weiter.
Die Qimonda AG mit Hauptsitz in München ist Anbieter von Speicherprodukten mit einem breiten DRAM-Produktportfolio. Das Unternehmen verfügt weltweit über rund 13.000 Mitarbeiter, kann auf fünf 300-mm-Fertigungsstätten auf drei Kontinenten zugreifen und betreibt fünf Forschungseinrichtungen, wobei Dresden das unternehmensweit führende Forschungs- und Entwicklungszentrum ist. Am Standort Dresden sind zurzeit etwa 3.000 Mitarbeiter beschäftigt. Qimonda bietet DRAM-Produkte für eine Vielzahl von Anwendungen wie Computing, Infrastruktur, Grafik, Mobil und Consumer.
(09.11.2007 / Quelle: saxxess.com / Qimonda AG / Bild: Qimonda AG)



