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29.10.2007 - Die Sachsen im Netz

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Internet-Nutzerin

Internet-Nutzerin
Dass mehr als jeder zweite Sachse über 10 Jahren (ca. 56 Prozent) im ersten Quartal 2006 online war, ist das Ergebnis einer Europäischen Umfrage zur Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien. Dennoch lagen die Sachsen damit unter dem Bundesdurchschnitt, welcher einen Anteil von rund 65 Prozent Internetnutzern ausweist. An der Umfrage nahmen 636 sächsische Privathaushalte teil.

Vor allem bei den jungen Sachsen ist das Internet inzwischen fester Bestandteil des Alltags. Mit über 90 Prozent lag der Anteil der sächsischen Onliner am höchsten bei den 10- bis unter 25-Jährigen. In der Altersgruppe der 25- bis unter 55-Jährigen nutzten gut 70 Prozent und bei den über 55-Jährigen etwa jeder Fünfte das Internet. Dabei "surfen" Jungen und Männer etwas häufiger (60 Prozent) im Internet als Mädchen und Frauen (52 Prozent).

Zu den drei häufigsten privaten Internetaktivitäten der Sachsen gehören demnach das Suchen nach Informationen über Waren und Dienstleistungen (82 Prozent), das Senden und Lesen von E-Mails (80 Prozent) und das Nutzen von Reisedienstleistungen (53 Prozent), wie zum Beispiel das Buchen von Fahrkarten und Unterkünften. Auf den Plätzen vier bis sechs folgt das Surfen aus privatem Interesse (49 Prozent), das Online-Banking (42 Prozent) und die Suche nach Informationen zu Gesundheitsthemen (40 Prozent). Während sich allerdings 50 Prozent der Frauen für Gesundheitsthemen interessieren, sind es bei den Männern nur noch 31 Prozent.

Außerdem sei die große Mehrheit der Internetnutzer im Alter von 16 und mehr Jahren auch am E-Government interessiert. 88 Prozent würden gern den persönlichen Kontakt mit Behörden über das Internet führen bzw. realisieren es schon. Die Spanne der Interessen ist dabei sehr breit. Mehr als jeder Zweite hat oder würde gern die Kataloge öffentlicher Bibliotheken online nutzen, im Internet über die Agentur für Arbeit eine neue Stelle suchen, Kraftfahrzeuganmeldungen, An- und Ummeldungen des Wohnsitzes vornehmen oder amtliche Urkunden wie Geburts- oder Heiratsurkunden abfordern. Auch das Beantragen von Dokumenten wie Reisepässe, Personalausweise oder Führerscheine würde fast jeder zweite über das Internet beantragen, so die Studie.
 

 

(29.10.2007 / Quelle: saxxess.com / Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen / Bild: saxxess.com)