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25.10.2007 - IT-Infrastruktur der Bundeswehr: Neue Service-Center in Dresden und Leipzig übernehmen Vor-Ort-Betreuung

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Die Mitarbeiter der neuen Service-Center in Dresden und Leipzig waren zuvor mehrheitlich in den Fernmeldesektoren der Bundeswehr tätig, so die BWI. Thomas Behr, Leiter der beiden Einrichtungen, kann es kaum erwarten: "Wir haben hier ein hoch motiviertes Team vor Ort, dass sich auf seine Aufgaben freut." In den kommenden Wochen werden in der BWI-Region Ost insgesamt sieben Standorte für den Vor-Ort-Service der Bundeswehr eröffnet. Zudem errichtet die BWI ein deutschlandweites Netz von 22 Service-Centern sowie drei reinen technischen Standorten. Das erklärte Ziel ist es, das Engagement vor Ort zu verstärken und die Präsenz in der Region sicherzustellen.
Die BWI hat im Rahmen des Private-Public-Partnetship-Projektes HERKULES eine Vielzahl von Aufgaben zu erfüllen. So wird sie unter anderem die derzeit in der Bundeswehr genutzte Software durch Standardsoftware ersetzen und einen Helpdesk für Anwender einrichten. Im Zuge der Modernisierung der Rechenzentren und Anwendungen werden Individual- und Standardsoftware (SAP), web-basierte Anwendungen des Intranets der Bundeswehr sowie Kommunikationsprogramme wie "Lotus Notes" gepflegt. Hinzu kommt eine PKI (Public Key Infrastructure), um elektronisch versandte Dokumente verbindlich unterzeichnen oder verschlüsseln zu können. An mehr als 1.500 Standorten in Deutschland werden rund 140.000 PCs, 7.000 Server, 300.000 Festnetztelefone, 15.000 Mobiltelefone sowie das Management lokaler und überregionaler Daten- und Sprachnetze modernisiert und betrieben.
Die BWI ist der Partner für die Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr. Sie wurde im Jahr 2006 gegründet und verfolgt das Ziel, die gesamte nichtmilitärische IT- und Telekommunikationsinfrastruktur der Bundeswehr zu modernisieren. Hinter diesem Vorhaben, das 1999 als Projekt mit dem Namen HERKULES initiiert wurde, verbirgt sich eine der größten Partnerschaften zwischen Bund und Industrie. Die gleichberechtigten Partner Siemens IT Solutions and Services und IBM halten daran zusammen 50,1 Prozent der Anteile, der Bund 49,9 Prozent.
(25.10.2007 / Quelle: saxxess.com / BWI Informationstechnik GmbH / Bild: BWI Informationstechnik GmbH)



