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11.10.2007 - Sächsisch-polnische Erfolgsgeschichte: Comarch expandiert in Dresden

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Janusz Filipiak, Vorstandsvorsitzender und Gründer von Comarch, beim Empfang in Dresden

Janusz Filipiak, Vorstandsvorsitzender und Gründer von Comarch, beim Empfang in Dresden
Das polnische IT-Unternehmen Comarch baut sein Engagement in der sächsischen Landeshauptstadt aus. Die Zahl der Beschäftigten in der Dresdner Tochtergesellschaft Comarch Software AG soll bis Mai 2008 von derzeit 70 auf 120 steigen. Anlässlich der Erweiterung der Geschäftsräume im Stadtteil Plauen begrüßte das Unternehmen am 10. Oktober den sächsischen Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit Thomas Jurk und den polnischen Botschafter Dr. Marek Prawda. Wie Janusz Filipiak, Vorstandsvorsitzender und Gründer des polnischen Mutterkonzerns, beim abendlichen Empfang erklärte, wurde die Bürofläche in Dresden auf knapp 1.000 Quadratmeter erweitert, um der wachsenden Kundennachfrage zu entsprechen.

Die Comarch Software AG verlagerte im Jahr 2005 ihren Hauptsitz von Frankfurt am Main nach Dresden, wo ein Team von gerade mal drei Mitarbeitern die Arbeit aufnahm. Ausschlaggebend für den Umzug war die Kooperation mit der Technischen Universität Dresden, mit der das Unternehmen gemeinsame Forschungsprojekte durchführt. Auch die Nähe zum polnischen Krakau, dem Hauptsitz der Unternehmensgruppe, war ein entscheidender Pluspunkt für Dresden, ebenso wie die Unterstützung der Sächsischen Aufbaubank und der Wirtschaftsförderung Sachsen. Neben einem Kompetenzzentrum für Software betreibt das Unternehmen den Vertrieb und die Produktanpassung in Dresden.

"Comarch ist eine sächsisch-polnische Erfolgsgeschichte", würdigte Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk das Engagement des Unternehmens. "Der Geschäftserfolg und der Ausbau des Standortes Dresden zeigen, dass von den Vorteilen beide Seiten profitieren." Seinen Bedarf an Fachkräften deckt Comarch durch die sehr enge Zusammenarbeit mit der TU Dresden."Häufig kommen durch Forschungsprojekte nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Köpfe mit in das Unternehmen", so Jurk weiter.

Auch Katharina Bania, Vorstandsmitglied und Geschäftsstellenleiterin in Dresden, betonte beim gestrigen Empfang noch einmal die Wichtigkeit der Kooperation mit der Universität, die sogar noch ausgebaut werden soll: "Dieses Engagement ist Teil unserer Firmenphilosophie. Das Unternehmen wurde aus der Universität heraus im Jahr 1993 gegründet und pflegte zu jedem Zeitpunkt der Firmenentwicklung auch die Zusammenarbeit mit Universitäten. Mit anderen Worten bleibt das Unternehmen somit seinen akademischen Wurzeln treu." So können Studenten der TU studienintregrierte Praktika bei Comarch absolvieren oder ihre Abschlussarbeiten  im Unternehmen schreiben.

Der IT-Dienstleister setzt darüber hinaus auch Zeichen in der deutsch-polnischen Zusammenarbeit, schließlich gibt es weitaus mehr deutsche Investoren in Polen als umgekehrt. Wie der polnische Botschafter Dr. Marek Prawda in seinem Grußwort hervorhob, zeige das Beispiel Comarch, dass polnische Unternehmen zuverlässige und bedeutende Partner sein können. In den Büroräumen der Comarch Software AG wird die deutsch-polnische Zusammenarbeit ganz praktisch gelebt: Die Mitarbeiter verständigen sich nicht nur auf Deutsch, sondern eben auch auf Polnisch. Zwischendurch hört man auch hin und wieder Englisch und ein Blick auf die Namensschilder an den Bürotüren verrät, dass selbst spanisch- und französischsprachige Kollegen zur Dresdener Belegschaft gehören.


Comarch ist ein international agierender Anbieter von IT-Lösungen, der sich auf Kundenbeziehungsmanagement und Geschäftsprozessoptimierung spezialisiert hat. Comarch entwickelt und integriert IT-Systeme und individuelle Lösungen für Unternehmen der Telekommunikation und Finanzdienstleistung sowie für kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen und den öffentlichen Sektor. Die Billing- und Netzwerkverwaltungssysteme für Telekommunikationsanbieter werden von internationalen Unternehmen nachgefragt. Zu den Kunden im Bereich der ERP-Systeme (Enterprise Resource Planning) zählen nach eigenen Angaben 40.000 KMUs. Die gesamte Comarch-Gruppe beschäftigt heute über 2.700 IT-Fachleute weltweit. Der westeuropäische Markt wird insbesondere von der Comarch Software AG bedient, die als hundertprozentige Tochter der Comarch SA ihren Hauptsitz in Dresden hat.

(11.10.2007 / Quelle: saxxess.com / Comarch Software AG / Bild: saxxess.com)