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10.10.2007 - Elektrotechnik sorgt für sprunghaften Anstieg sächsischer Exporte

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Chipfabrik von AMD in Dresden

Chipfabrik von AMD in Dresden
Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Kamenz wurden im 1. Halbjahr dieses Jahres 28 Prozent mehr Waren aus Sachsen ausgeführt als im Vorjahreszeitraum. Mitbestimmend für diesen Zuwachs war die Entwicklung bei den elektrotechnischen Erzeugnissen, wie sie beispielsweise die Dresdner Chipfabriken herstellen. Deren Ausfuhrwert stieg im Vergleich zum 1. Halbjahr 2006 um 49 Prozent auf 2 Milliarden Euro. Die Lieferungen nach Malaysia - Sachsens Hauptabnehmer für diese Erzeugnisse - wurden mehr als verdoppelt, so das Statistische Landesamt.

Damit rangierte das asiatische Land knapp hinter den Vereinigten Staaten auf Rang zwei der wichtigsten Exportpartner des Freistaates weltweit. Der Verkauf von elektrotechnischen Erzeugnissen in die Volksrepublik China hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit einem Wert von 125 Millionen Euro nahezu versechsfacht.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres exportierte Sachsen insgesamt Waren im Wert von rund 11,9 Milliarden Euro. Ein weiterer im Exportgeschäft expandierender Wirtschaftszweig war der Maschinenbau. Der umsatzstärkste Warenbereich bei der sächsischen Ausfuhr war mit 3,9 Milliarden Euro der Kraftfahrzeugbau. Bundesweit erhöhte sich der Ausfuhrwert gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um elf Prozent.

(10.10.2007 / Quelle: saxxess.com / Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen / Bild: AMD)