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09.10.2007 - VW ehrt die besten Abschlussarbeiten zum Thema Automobilbau

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Dr. Frank Löschmann, Sprecher der Volkswagen Sachsen GmbH, Preisträger Martin Stöcker, Heiko Enderlein, Stev Glöckner sowie Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der TU Chemnitz (v. l.)

Dr. Frank Löschmann, Sprecher der Volkswagen Sachsen GmbH, Preisträger Martin Stöcker, Heiko Enderlein, Stev Glöckner sowie Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Rektor der TU Chemnitz (v. l.)
Die Volkswagen Sachsen GmbH hat heute an der TU Chemnitz die drei besten Diplomarbeiten im Bereich Automobilbau prämiert. Im Rahmen der internationalen Semestereröffnung wurden die Förderpreise von Dr. Frank Löschmann, Sprecher der Volkswagen Sachsen GmbH, und dem Universitätsrektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes überreicht. Den 1. Preis und damit ein Preisgeld von 1.000 Euro erhielt Martin Stöcker. Der 25-jährige Mathematik-Student der TU Chemnitz erforschte in der IAV Chemnitz GmbH Optimierungsverfahren für rechenzeitaufwendige technische Anwendungen in der Motorenentwicklung. Stöcker, der aus dem Landkreis Stollberg stammt, wurde bei seiner Abschlussarbeit von Prof. Dr. Bernd Luderer betreut.

Der mit  600 Euro dotierte zweite Preis ging an Heiko Enderlein für seine Diplomarbeit zum Thema "Erarbeitung eines Referenzmodells zur Einführung und nachhaltigen Gestaltung von Gruppenarbeit im Unternehmen am Beispiel der Siemens VDO AG in Limbach-Oberfrohna". Enderlein studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Fachhochschule Zwickau, gefolgt von einem Maschinenbaustudium an der TU Chemnitz. Ebenfalls mit der Siemens VDO AG befasste sich der Chemnitzer Maschinenbauer Stev Glöckner. In seiner Abschlussarbeit untersuchte er die Entwicklung und Bewertung von Gruppenarbeitsvarianten in direkten Produktionsbereichen. Dafür wurde er mit dem dritten Preis ausgezeichnet, der mit  400 Euro verbunden ist. 

Feierlich eröffnet wurde die Verleihung von einer Königlichen Hoheit: Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn von Thailand war zu Gast in Chemnitz und hielt bei der Semestereröffnung eine Festansprache. Danach erhielt sie die Ehrenmedaille der TU Chemnitz, eine Auszeichnung, die zum ersten Mal in der Geschichte der Universität verliehen wurde. Die thailändische Promotionsstudentin Kunlapaporn Sritragool von der TU Chemnitz  kommentiert den Besuch aus ihrem Heimatland folgendermaßen:  "Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn ist in Thailand sehr beliebt. Sie ist sehr interessiert an technischen Entwicklungen und setzt sich für die Technologie in unserem Land ein." 


Die Volkswagen Sachsen GmbH  honoriert seit 2004 herausragende Abschlussarbeiten mit praktischem Bezug zur Automobilindustrie an der TU Chemnitz  und spielt damit eine aktive Rolle in der Nachwuchsförderung. Mit dem System der Belohnung außerordentlicher Studienleistungen wollen VW und die TU Chemnitz den wissenschaftlichen Nachwuchs motivieren und fördern.

(09.10.2007 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz, Fotograf: Mario Steinebach)