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01.10.2007 - Internet und IT im Gesundheitswesen: Weltkongress "Mednet" in Leipzig befasst sich mit E-Health

Bio City Leipzig
Unter E-Health versteht man zumeist Anwendungen der Telemedizin, wenn sie sich auf die Internet-Infrastruktur oder -Technik stützen, so zum Beispiel IT-gestützte Expertenkonsile oder das Fern-Monitoring der Vitalwerte von Patienten im eigenen Haus. Auch Ansätze einer direkten Patient-Computer-Interaktion zur Ergänzung des Arztgesprächs erhalten heute mit dem Internet neue Bedeutung und werden in der Folge häufig zu E-Health gezählt. Der Begriff schließt oft auch die Vernetzungsbestrebungen im Gesundheitssystem ein, wie die elektronischen Patientenakten. Das Bestreben von Versicherungen, Gesundheitsportalen oder virtuellen Selbsthilfegruppen, Gesundheitsinformationen und Dienstleistungen über das Internet Patienten zugänglich zu machen, ist ein weiterer Bestandteil von E-Health. Gleiches gilt für den Trend, dass sich Patienten im Internet zu medizinischen Themen kundig machen und so stärkeren Einfluss auf ihre Gesundheitsversorge nehmen.
"Mit unserer Arbeit wollen wir E-Health-Geschäftsideen fördern und die unterschätzten wirtschaftlichen Potentiale in diesem Bereich messbar machen und auf internationaler Ebene diskutieren", führt Dr. med. Christian Elsner, Leiter des Zentrums für Healthcare Management an der HHL, aus. Elsner, der über fünf Jahre im Vorstandsbereich Sachsen der Rhön Klinikum AG u.a. für IT-Themen und die konzernweite Organisationsentwicklung zuständig war, hat das Zentrum seit dem Jahr 2005 aufgebaut.
Einen Teil des über Mednet eingenommenen Geldes will das Kongresskommitee für das gemeinnützige Projekt "one laptop per child" spenden, so die HHL . Dabei handelt es sich um ein Projekt für die dritte Welt, mit dem über die Versorgung mit einfachen und funkvernetzten Laptops neben einer besseren Ausbildung auch die Gesundheit der Menschen in dieser Region gefördert werden soll.
Die nächste internationale Veranstaltung des Zentrums für Healthcare Management ist bereits in Planung: Zusammen mit Vertretern der Universität Leipzig, umliegenden Leipziger Kliniken und den Industriepartnern des Zentrums soll im Februar 2009 ein Wettbewerb rund um Geschäftsideen zu einem virtuellen Gesundheitspark in der Region Leipzig stattfinden.
Die HHL - Leipzig Graduate School of Management wurde 1992 als erste private Universität Ostdeutschlands gegründet und zählt heute zu den führenden privaten Business Schools im deutschsprachigen Raum. Sie kann jedoch schon auf eine über 100-jährige Tradition verweisen, denn die Handelshochschule Leipzig (HHL) geht auf das Jahr 1898 zurück und ist Deutschlands älteste betriebswirtschaftliche Hochschule. Die HHL - Leipzig Graduate School of Management gehört zu den wenigen privaten wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland, die über Promotions- und Habilitationsrecht verfügen.
(01.10.2007 / Quelle: saxxess.com / HHL / Bild: HHL)



