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24.09.2007 - E-Government-Basiskomponente ermöglicht sichere Datenübertragung zwischen Laboren und Krankenhäusern

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Ab Oktober dieses Jahres wird das Projekt "Online-Kopplung" die Labore der Sächsischen Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen (LUA) virtuell mit dem Dresdner Diakonissenhaus verbinden. Damit können Untersuchungsaufträge auf sicherem elektronischen Weg, durch eine so genannte E-Government-Basiskomponente, übertragen werden. Klinikmitarbeiter können die Untersuchungsanforderungen ausgehend von der elektronischen Krankenakte am Bildschirm erstellen und mit diesen die Patientendaten an das Labor übertragen.Die Daten direkt aus den Patientenakten der Krankenstationen an die LUA zu senden spare zudem Zeit, die so den Patienten zugute käme.

Die LUA arbeitet schon seit langem mit datenbankgestützten Laborinformations- und Managementsystemen (LIMS). Probeneingänge und Befundausgänge basierten jedoch bisher weiter auf Papier. Mit dem neuen Übertragungsverfahren könne auch wesentlicher Arbeitsaufwand bei der Erfassung von Patientendaten gespart werden. "Verzichtet man auf eine zusätzliche Papierversion des Befundes, werden auch die Portokosten eingespart", fügt Dr. Stephan Koch, Präsident der LUA Sachsen, hinzu.

Verwendet wird die E-Government-Basiskomponente "Elektronische Signatur und Verschlüsselung" bereits von allen Sächsischen Landes- und Kommunalverwaltungen. Sie entspricht den erforderlichen Standards für verschlüsselte Datentransfers über das Internet.

(24.09.2007 / Quelle: saxxess.com / Medienservice Sachsen / Sächsisches Staatsministerium für Soziales / Bild: stock.xchng)