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21.09.2007 - Infineon reduziert Anteil an Tochterunternehmen Qimonda

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Logos Infineon und Qimonda

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Der Chiphersteller Infineon verfolgt seinen Kurs konsequent weiter, sich nach und nach von den Anteilen an der Speicherchiptochter Qimonda zu trennen. Heute gab das Unternehmen in München bekannt, dass 25 Millionen Qimonda-Aktienzertifikate mit einem Platzierungspreis von je 10,92 US-Dollar am Markt platziert wurden. Der Infineon-Anteil am Tochterunternehmen reduziere sich damit von 85,9 auf 78,6 Prozent. Sowohl Infineon als auch Qimonda verfügen über Produktions- und Entwicklungsstätten am Standort Dresden.

Nach negativen Quartalszahlen der Qimonda AG hatte Infineon im August 2007 angekündigt, die Beteiligung am Tochterunternehmen bis spätestens zur Hauptversammlung 2009 auf deutlich unter 50 Prozent reduzieren zu wollen. Damit konzentriert sich Infineon zukünftig stärker auf die Produktion von Logikchips für die Automobilindustrie oder die Telekommunikationsbranche.


Die Infineon Technologies AG mit Sitz in Neubibach bei München bietet Halbleiter- und Systemlösungen für Automobil-, Industrieelektronik und Multimarket sowie für Anwendungen in der Kommunikation. Der Konzern ist an den Börsen in Frankfurt und New York notiert und beschäftigt weltweit rund 42.000 Mitarbeiter. Infineon unterhält in Dresden eine Produktionsstätte mit etwa 2.300 Beschäftigten.

Das Tochterunternehmen Qimonda AG ist ein Anbieter von Speicherprodukten mit insgesamt rund 13.000 Mitarbeitern. Qimonda kann auf fünf 300-mm-Fertigungsstätten auf drei Kontinenten zugreifen und betreibt fünf Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, wobei Dresden das unternehmensweit führende Forschungs- und Entwicklungszentrum ist. Am Standort Dresden sind zurzeit etwa 3.000 Fachkäfte angestellt.

(21.09.2007 / Quelle: saxxess.com / Infineon Technologies AG / Bild: Infineon Technologies AG / Qimonda AG)