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18.09.2007 - Wettbewerb "SuMa Awards 2008" ruft zu kritischer Auseinandersetzung mit Suchmaschinen auf
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Die SuMa Awards richten sich an Programmierer, Künstler, Schriftsteller, Journalisten, Juristen, Wirtschaftswissenschaftler, Soziologen, Bibliothekare, Archivare, Mediziner, Eltern und an jene, die den Einfluss von Suchmaschinen in ihrem Umfeld oder für die Gesellschaft verarbeiten wollen. Eingereichte Arbeiten können sich sowohl mit praktischen als auch theoretischen Aufgabenstellungen und Lösungen im Bereich der Suchmaschinen-Technologie beschäftigen.
Es ist aber genauso möglich, gesellschaftliche, wirtschaftliche, künstlerische, gesundheitliche oder andere Auswirkungen von Suchmaschinen-Anwendungen darzustellen. Das sind beispielsweise Themen wie die Auswirkungen von Quasi-Monopolen, die Bedeutung von Suchmaschinen am Arbeitsplatz oder für die Volkswirtschaft, die finanziellen Chancen und Risiken oder die Angst vor dem "gläsernen Menschen". Die Arbeiten können ihre Botschaft in wissenschaftlicher, programmierter, literarischer, medialer oder künstlerischer Form zum Ausdruck bringen.
Die Jury wird die Preise in einem zweistufigen Verfahren auswählen: Eine Kurzbeschreibung (ca. 1- 2 Seiten DIN A4) sollte spätesten bis zum 31. Mai 2008 beim SuMa-eV eigereicht werden. Auf dieser Basis entscheidet die Jury dann, ob und in welcher Form die Arbeit angenommen wird. Der endgültige Abgabetermin ist der 30. Juni 2008. Die drei besten Wettbewerbsbeiträge werden im Rahmen des nächsten SuMa-eV Kongresses im September 2008 präsentiert.
Der SuMa-eV ist ein gemeinnütziger Verein zur "Förderung der Suchmaschinen-Technologie und des freien Wissenszugangs", der 2004 in Hannover gegründet wurde. Der Verein setzt sich für mehr Vielfalt auf dem Gebiet der Suchmaschinen ein und verfolgt das Ziel, eine dezentrale und kooperative Suchmaschinen-Struktur in Deutschland aufzubauen. So postuliert der SuMa-eV auf seiner Homepage: "Suchmaschinen müssen frei, vielfältig und nicht-monopolistisch sein!" Zu den Gründungsmitgliedern gehört u. a. Prof. Dr. Karlheinz Brandenburg, MP3-Erfinder und Direktor des Instituts für Medientechnik an der TU Ilmenau.
(18.09.2007 / Quelle: saxxess.com / SuMa-eV / Bild: SuMa-eV)



